Der FC-Plan im Maschinenraum: Welches Duo setzt sich durch?

Werbung für die Rolle neben Skhiri: Torschütze Isak Johannesson jubelt mit Konkurrent Tom Krauß und Stürmer Thijs Dallinga. (Foto: imago/HMB-Media)
Werbung für die Rolle neben Skhiri: Torschütze Isak Johannesson jubelt mit Konkurrent Tom Krauß und Stürmer Thijs Dallinga. Foto: imago/HMB-Media

Der 1. FC Köln geht mit neuer Mittelfeld-Zentrale in die neue Saison. Im Maschinenraum soll künftig vor allem Ellyes Skhiri für Dampf sorgen. Wer daneben mit anpackt, muss sich jetzt zeigen.

Es war eine der zentralen Aufgaben für die Kaderplaner des 1. FC Köln: Nach dem Abschied von Eric Martel wollte man der Mittelfeldzentrale ein neues Gesicht geben, den FC-Maschinenraum qualitativ aufwerten. Mit Rückkehrer Ellyes Skhiri ist das wichtigste Puzzleteil inzwischen da. Dazu suchen Tom Krauß, Isak Johannesson und der australische WM-Fahrer Paul Okon-Engstler ihre Rolle.

Die spannende Frage: Wer macht bei Coach René Wagner dauerhaft das Rennen? Skhiri jedenfalls ist – sobald vollständig fit – gesetzt, der Trainer setzt auf die Qualitäten, die der Tunesier schon dauerhaft unter Beweis gestellt hat: „Ellyes wird eine tragende Rolle in unserem Mittelfeld einnehmen und uns Struktur geben. Er ist eher eine Holding Six, einer, der unser Spiel lenken soll, aber auch das Spiel gegen den Ball antreibt. Das wird seine Rolle sein.“

Skhiri in der Zentrale als Sechser gesetzt

Skhiri weiß, dass er eine Sonderrolle in den Planungen einnimmt. „Ich will der Mannschaft mit meiner Erfahrung, meiner Arbeit und meiner Disziplin helfen. Das ist meine Rolle. Ich werde nicht der Lauteste sein – aber ich probiere, Disziplin und Qualität reinzubringen“, sagt Skhiri. „Ich weiß, dass die Erfahrungen hoch sind. Aber ich bin bereit dafür und werde hart arbeiten, um dem Verein zu helfen.“

Doch wer ist sein bester Assistent? Krauß enttäuschte mit seinem zurückhaltenden Auftritt im Pokal, wurde später auf die rechte Seite der Viererkette beordert. Paul Okon-Engstler bekam erste Spielminuten und bekommt Zeit sich zu profilieren. Bleibt Isak Johannesson, der mit zwei Toren der Matchwinner in Würzburg war. „Die anderen drei haben auch ihr Profil und ihre Stärke, dann werden wir sehen, welche Kombination unserem Spiel jeweils am besten tut“, sagte Wagner zur Besetzung neben Skhiri.

Johannesson überzeugte mit Pokalauftritt

Zunächst wird die Wahl auf den vielseitigen Isländer Johannesson fallen, dessen Auftritt bei den Kickers den Trainer glücklich stimmte. „Ich freue mich einfach für Isak. Letztes Jahr hatte er etwas zu kämpfen. Jetzt geht es darum, seine Leistung in der Bundesliga zu bestätigen. Er hat unglaublich viel Volumen, viel Intensität. Jetzt müssen wir ihn etwas näher an die Box bekommen, dass er torgefährlicher sein kann. Er kann die Acht, er kann die Sechs, er kann vielleicht auch mal die Zehn spielen. Es geht um die beste Positionierung mit den Teamkollegen und in welchen Räumen er sich bewegt“, sagt Wagner.

Letztendlich wird es auf den Gegner ankommen, wer im FC-Maschinenraum Dampf macht. Doch wenn Ellyes Skhiri seine Fitness zu hundert Prozent erreicht hat, führt zumindest an ihm kein Weg vorbei.

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