Der 1. FC Köln erwartet Borussia Mönchengladbach im nächsten Heimspiel zum Derby. Ein neuer Trainer soll die Fohlen zurück auf die Erfolgsspur führen. Mit Alexander Blessin hatte sich auch der FC beschäftigt.
Dass Borussia Mönchengladbach mit einem neuen Coach im RheinEnergieStadion antritt, das stand schon nach dem Abgang von Eugen Polanski fest. Die Interimslösung mit Jan-Moritz Lichte sollte nur den Spieltag vor der drei Wochen dauernden Länderspielpause überbrücken. Jetzt ist klar: Alexander Blessin wird in Müngersdorf auf der Gästebank Platz nehmen. Der erste Trainerwechsel der noch jungen Bundesliga-Saison ist perfekt.
Die Personalie ist aus Kölner Sicht nicht uninteressant. Denn nach GEISSBLOG-Informationen waren Blessin schon einst unter Christian Keller beim FC ein Kandidat, und dessen Nachfolger Thomas Kessler gilt als Fan von Blessin. Der hatte den FC St. Pauli zwischenzeitlich zurück in die Bundesliga geführt und zunächst sensationell in der Liga gehalten, ehe der Trainer nach dem darauffolgenden Abstieg am Millerntor gehen musste.
Blessin gewann mit Castro-Montes Belgien-Pokal
Und so war Blessin einer der Kandidaten, die in diesem Sommer auf der Liste der möglichen Cheftrainer am Geißbockheim standen, hätte sich der FC doch gegen René Wagner entschieden. Gemeinsam mit FC-Verteidiger Alessio Castro-Montes hatte der 53-Jährige mit Royal Saint Gilloises den belgischen Pokal gewonnen. Allerdings war er noch bis 2027 an den FC St. Pauli gebunden, während Borussia Mönchengladbach jetzt versuchen musste, eine Ablöse zu umgehen.
In Köln jedoch war nach der letzten Saison trotz seiner dürftigen Ausbeute im Saisonfinale schnell klar, dass die Geißböcke mit Wagner weitermachen würden. Die Verantwortlichen sind vom 38-Jährigen überzeugt und sehen in ihm die richtige Wahl für die perspektivische Entwicklung der jungen Mannschaft. Ein Heimsieg am 11. Oktober gegen die bisher punktlosen Fohlen – dann mit Blessin an der Seitenlinie – wäre ein gutes Argument.
Legt der FC sieben Punkte zwischen sich und BMG?
So könnte Wagner auch beweisen, dass er die richtige Wahl war – und gleichzeitig sieben Punkte Abstand zwischen den 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach legen. Blessin wäre andererseits einer der Top-Kandidaten gewesen, sollte Wagner in Köln doch keinen Erfolg haben. Diese Frage stellt sich nun aber nicht mehr.








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