Der 1. FC Köln weiß um die Bedeutung von Said El Mala. Der 20-Jährige ist eine der Lebensversicherungen für die Bundesliga-Saison – und darf sich nicht verletzen. Doch El Mala hat immer wieder muskuläre Probleme.
Als Said El Mala vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart plötzlich im Training fehlte, lautete die Erklärung, der 20-Jährige habe sich eine Erkältung eingefangen. Thijs Dallinga habe es mit einem Magen-Darm-Infekt deutlich heftiger getroffen. Am Spieltag in Stuttgart dann kursierte gar das Gerücht, der FC habe überlegt, El Mala nachreisen zu lassen.
Dann verpasst der Außenstürmer die Partie doch, und alle dachten, El Mala würde Anfang der folgenden Woche sofort wieder im Training sein. Doch weit gefehlt: Während Dallinga zurück war und gegen Werder Bremen in der Startelf stehen konnte, stieg El Mala erst Mitte der folgenden Woche wieder ein und fehlte in der Anfangsformation gegen Bremen.
El Mala: „Ich versuche alles“
Der FC tätigte keine klaren Äußerungen mehr zu El Mala. Auch nicht, warum der Stürmer gegen Bremen sogar erst eine Viertelstunde vor Schluss in die Partie kam und nicht schon nach 64 Minuten, als es noch 1:0 stand und der FC dringend Verstärkung gebraucht hätte. Inzwischen kursiert das Gerücht am Geißbockheim, es habe sich gar nicht um eine Erkältung gehandelt, sondern um muskuläre Probleme, die El Mala schon am ersten Spieltag ereilt hätten – und weshalb er gegen Hoffenheim angeschlagen ausgewechselt worden war.
In jedem Fall hat der Spieler nun selbst zugegeben, dass er muskulär weiterhin nicht ohne Probleme ist. Im FC-Podcast von Guido Ostrowski antwortete El Mala auf die Frage nach seinen muskulären Problemen vielsagend: „Aktuell habe ich nichts. Ich versuche alles zu tun, die Athletiktrainer helfen dabei. Ich hoffe, dass es nicht mehr zu oft vorkommt.“
Verletzung wäre der Worst Case
Eine Aussage, die keineswegs sorgenfrei klingt, vielmehr nach einem Spieler, der sehr wohl weiß, dass er aufpassen muss. Und zwar so, dass er von den Athletiktrainern kontrolliert gesteuert wird, um nach dem Hoffenheim-Problem nicht in eine schlimmere Verletzung reinzulaufen. Denn wenn weder El Mala noch der FC aktuell eines nicht gebrauchen können, dann ist es ein Muskelfaserriss oder gar Schlimmeres beim 20-Jährigen.







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