Innenverteidiger-FC

Die vier Türme von Köln: Quartett macht Hoffnung

Nach fast einem Jahr hat der 1. FC Köln wieder vier Innenverteidiger zur Verfügung. Nach dem gelungenen Auftritt von Mergim Mavraj am Samstag in der U21 ist klar: Neben Dominique Heintz, Dominic Maroh und Frederik Sörensen ist nun auch der vierte im Bunde zurück im Geschäft. Auf ihnen ruhen die Hoffnungen auf eine sorgenfreie Saison. Der Anfang ist gemacht.

Köln – Seine Leidenszeit dauerte sechs Monate. Seit Mavrajs letztem Spiel Mitte Mai hatte sich der Deutsch-Albaner gequält, mehr oder weniger geduldig gewartet, ehe er Schritt für Schritt auf den Rasen zurückkehren konnte. Schon vor einer Woche hatte er in einem Testspiel für die U21 sein Comeback gegeben, am Samstag stand dann sein erstes Pflichtspiel auf dem Programm. Die TuS Erndtebrück (2:1) war zwar kein Prüfstein für den international erfahrenen Innenverteidiger. Doch die 90 Minuten taten ihm gut – noch immer ist viel Luft nach oben, ehe er wieder voll bei Kräften ist.

Wir haben wieder vier Top-Innenverteidiger

Doch fit ist er wieder. Einsatzfähig. Das war es, was ihm gefehlt hatte, um wieder eine Option zu sein für Peter Stöger bei den Profis. Nun kann er den Konkurrenzkampf wieder richtig aufnehmen – mit Heintz, Maroh und Sörensen, die ihm seit Monaten mehr als nur eine Nasenlänge voraus sind. „Mergim kommt mit Riesenschritten“, lobte Stöger zuletzt und stellte erfreut fest. „Wir haben wieder vier Top-Innenverteidiger.“

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt mit 2:1 gegen TuS Erndtebrück. Mergim Mavraj gibt dabei sein Pfichtspiel-Comeback.

Mergim Mavraj bei seinem Pfichtspiel-Comeback für die U21. (Foto: GBK)

Das hatte es seit dem Abgang von Tomas Kalas im Januar nicht mehr gegeben. Die Rückrunde 2014/15 hatten Maroh und Kevin Wimmer fast durchgehend verteidigt, mit Mavraj als verlässlicher Back-up. Dann ging Wimmer, Mavraj verletzte sich, Heintz kam. Dann verletzte sich Maroh und Sörensen kam. Nun sind alle vier wieder fit: die Türme von Köln, die Festung vor Torhüter Timo Horn.

40 Gegentore waren es letzte Saison nur gewesen. Diese Saison sind es zwar schon 18. Doch dank der offensiveren Ausrichtung sind es auch mehr Punkte geworden bislang. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich aber auch die Defensive wieder stabilisiert. Die Klasse der letzten Saison ist wieder da.

Weiterlesen: „Für mich beruhigend, für die anderen nicht immer erfreulich“




Schreibe einen neuen Kommentar