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Schwachstellen-Analyse: So sichert der FC das Mainz-Spiel

Am Mittwoch hat es am Geißbockheim das turnusmäßige Treffen zwischen dem 1. FC Köln und den Sicherheitskräften gegeben, um das bevorstehende Bundesliga-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 zu planen. Nach den Anschlägen von Paris und der Länderspiel-Absage des DFB-Teams gegen die Niederlande waren die Vorzeichen aber andere als sonst. Erste Maßnahmen wurden bereits beschlossen, weitere könnten folgen.

Köln – Wie der Klub am Mittwochmorgen bekannt gab, wird die Präsenz von Ordnungskräften rund um das RheinEnergieStadion am Samstag sichtbar erhöht werden. Zudem sollen die Einlasskontrollen verschärft werden. Der FC bittet die Zuschauer, deshalb früher als üblich zum Stadion zu kommen, da es an den Toren längere Wartezeiten als sonst geben wird.

Thomas Schönig, Leiter der AG Fankultur. (Foto: GBK)

Thomas Schönig, Leiter der AG Fankultur.

Bereits zu Wochenbeginn, noch vor der Absage des Länderspiels in Hannover, hatte es Gespräche zwischen dem FC und den Sicherheitskräften gegeben. Als Folge der Terror-Anschläge von Paris hatte die Polizei nach GBK-Informationen den Klub um eine Schwachstellen-Analyse gebeten und Empfehlungen ausgesprochen, wie das Spiel gegen Mainz unter den gegebenen Umständen bestmöglich gesichert werden könne.

Polizei-Appell: Keine Böller zünden!

Werner Spinner am Geißbockheim. (Foto: GBK)

Werner Spinner am Geißbockheim.

Am Mittwoch traf man sich erneut am Geißbockheim. Erst war der Vorstand um Präsident Werner Spinner in die Geschäftsstelle gekommen. Später trafen dann Vertreter der Polizei und der Rettungskräfte ein, um das Sicherheitskonzept diskutieren und weitere Maßnahmen festzulegen, um das Spiel reibungslos ablaufen lassen zu können.

Auch die Polizei rät den Fans, früher ins Stadion zu kommen als üblich und sich auf intensivere Kontrollen einzustellen. Zudem appellieren die Behörden, keine Böller in den Fanblöcken zu zünden, wie es im Derby zwischen Leverkusen und Köln zweimal geschehen war. Laute Knallgeräusche könnten zu Panik-Reaktionen bei anderen Zuschauern führen, nachdem in Paris die Stadion-nahen Explosionen zunächst für Böller gehalten worden waren.

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