SGE Frankfurt Modeste Bittencourt

Charakterstärke trotz zweier Nackenschläge

Der 1. FC Köln beweist gegen Eintracht Frankfurt Moral und kommt trotz einer frühen Verletzung von Simon Zoller und eines Rückstandes zurück. Der 3:1-Sieg war „nicht nur tabellarisch wichtig“, sondern ein „Zeichen von Charakterstärke“. Die Stimmen zum Spiel.

Yannick Gerhardt: „Wir wollten uns für das Hinspiel revanchieren. Das hat alles gepasst. Ich bin sehr glücklich, dass ich mit zwei Torbeteiligungen der Mannschaft helfen konnte und dass wir endlich mal drei Tore geschossen haben. Wir haben uns heute für unsere Arbeit belohnt. Ich hatte vor dem 3:1 sehr viel Druck, weil ich in einer Szene zuvor selbst abgeschlossen hatte, anstatt den besser postierten zu sehen. Diesmal wollte ich auf Nummer sicher gehen, schauen, ob jemand mitgelaufen war. Dass ich dann Tony finde, war perfekt. Jetzt werden wir in der nächsten Woche hart arbeiten, damit wir den Fans den nächsten Derbysieg schenken können.“

Leonardo Bittencourt: „Das war eine Schlacht. Wir haben hochverdient gewonnen. Man muss sich bei unserer Mannschaft keine Gedanken machen, wenn wir mal in Rückstand geraten, weil wir unser Spiel einfach durchziehen. Wir konnten heute den Fans etwas zurückzahlen, weil es in den letzten Wochen nicht so geklappt hat.“

Dominic Maroh: „Tabellarisch war das heute sehr wichtig. Aber nicht nur das. Wir haben zwei tolle Auswärtsspiele gemacht, aber uns haben die Punkte gefehlt. Jetzt haben wir trotz zweier Nackenschläge – Zollis Verletzung und dem 0:1 – gut reagiert. Das spricht für unsere Qualität. Yannick hat es verdient, heute mal rausgehoben zu werden. Er hat toll gespielt.“

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