Schmadtke Wolfsburg

Schmadtke im Sportstudio: „Kein Sicherheitsspiel!“

Jörg Schmadtke war am Samstagabend zusammen mit Manager-Kollege Max Eberl zu Gast im „Aktuellen Sport-Studio“ im ZDF. Nach dem Derby des 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach sprachen die sportlichen Leiter über den 46. Bundesliga-Sieg der Fohlen über Köln und über den Fan-Protest der Kölner Anhänger.

Mainz – Anders war sie gewesen, die Stimmung im Borussia Park. Weil die Ultras der Gladbacher auf eine Unterstützung ihrer Mannschaft verzichteten. Und weil im Kölner Gästeblock nur knapp über 1000 Fans standen, nachdem ein Teil der Ultras am Vormittag bereits in Rheydt demonstriert hatte (die Bilder von der Demo gibt’s hier).

Ursache und Wirkung genauer anschauen

„Verständnis habe ich schon“, sagte Schmadtke zu den Protesten. „Ursache und Wirkung muss man sich natürlich genauer anschauen. Fakt ist, dass es ein Vergehen unserer Fans gab. Dafür gab es Strafen. Ob die sinnvoll sind, darüber kann man diskutieren.“

Der Kölner Sportchef machte deutlich, dass im Falle der Partie von Samstag die Bewertung durch die Sicherheitskräfte falsch gewesen sei. „Das hätte heute nicht ansatzweise ein Sicherheitsspiel sein müssen.“ Die Kontrollen an den Stadiontoren waren massiv erhöht worden, ebenfalls die Polizei-Präsenz rund um das Stadion und in der Stadt. Unverhältnismäßig, wie Schmadtke fand.

Da wären Max und ich durchgekommen

Unverhältnismäßig fand der 51-Jährige auch die Freiheiten, die Mahmoud Dahoud bei seinem Siegtreffer hatte. „Das tut weh. Die Raumaufteilung, die wir da an den Tag gelegt haben, war nicht gut“, kommentierte Schmadtke das entscheidende Gegentor. Dennoch konnte er darüber schmunzeln. „Die Lücke war zu groß. Da wären Max und ich wahrscheinlich auch durchgekommen.“


A L L E   N E W S   Z U M   D E R B Y




  1. Jonas Rath

    Erst sagt ihr, dass hier alles steht was man über den Auftritt wissen muss, und dann sagt ihr gar nichts über das lange Gespräch über ablösen, Premier League usw.


Schreibe einen neuen Kommentar