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Mavraj erlebt historischen Abend und darf hoffen

Albanien hat erstmals in seiner Geschichte ein Spiel bei einer Fußball-Europameisterschaft gewonnen. Mergim Mavraj und seine Landsleute lagen sich nach emotionalen 90 Minuten in Lyon in den Armen und feierten nicht nur einen 1:0-Sieg über Rumänien. Die albanische Nationalmannschaft darf nun sogar auf das Achtelfinale hoffen.

Lyon – Es lief die 43. Spielminute, als Armando Sadiku Geschichte schrieb: Als erster Albaner traf er für seine Nationalmannschaft bei einer EM. Per Kopf brachte er sein Team in Führung, ein Tor, das bis zum Ende die drei Punkte für Albanien bedeuten sollten.

Mavraj überzeugt – Stöger lobt seinen Schützling

Mergim Mavraj spielte einmal mehr stark, gehörte zu den zweikampfstärksten Spielern der Partie und hätte in der 86. Minute beinahe sogar zum 2:0 getroffen. Nach einer Ecke traf er nur das Außennetz. „Ich bin unglaublich stolz, dass wir den Menschen in unserem Land und überall in der Welt ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnten“, sagte der Kölner Innenverteidiger hinterher, sichtlich bewegt.

Sein Trainer in Köln, Peter Stöger, hatte ihm vor der EM 2016 in Frankreich eine SMS geschickt und viel Glück gewünscht. Dass Mavraj mit Albanien aber derart überzeugen würde, das überraschte selbst den Österreicher. „Es freut mich sehr für Mergim. Er hat bislang sehr gut gespielt. Er ist eine fixe Größe. Albanien verkauft sich ohnehin sehr gut“, hatte Stöger noch vor dem Sieg über Rumänien dem GEISSBLOG.KOELN gesagt.

Wir planen weiter fest mit Mergim

Kein Wunder, dass Mavraj auch in Köln in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen soll. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft 2017 aus. Doch Stöger machte klar, dass Mavraj eine wichtige Stütze ist und bleiben soll. „Er hat sich so entwickelt, wie wir uns das erhofft hatten und wie es ihm nicht viele zugetraut hatten. Wir sind froh, dass er da ist und wir planen weiter fest mit ihm.“ Aber erst einmal geht für Mavraj der Traum in Frankreich weiter. Als Tabellen-Dritter hofft Albanien nun darauf, noch ins Achtelfinale einziehen zu können.


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  1. Peter

    Ja, Mergim hat gestern eine klasse Partie abgeliefert. Wie ein Fels in der Brandung.
    Ich habe extra nur das Spiel der Albaner angesehen, denn die Nullnummer zwischen Sch. und Fr. war abzusehen.
    Nun kommt der „Express“ wieder daher und „kritzelt“, das Mergim vom türkischen Meister umworben würde.
    Ich fasse es nicht, der Express bringt immer wieder unnötige Unruhe unter die FC Anhängerschaft und somit auch in den Verein. Reines Sensations- Schmierenblatt.
    Tut mir leid, ein anderes Wort habe ich nicht dafür.
    Ich hoffe, Mergim weiß was er am FC hat.


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