Osako Wolfsburg Knoche

Osako überzeugt: In neuer Rolle zum neuen Vertrag?

Der 1. FC Köln hat beim VfL Wolfsburg zwar „nur“ Unentschieden gespielt. Yuya Osako darf sich trotzdem als einer der Gewinner des Spiels fühlen. Der Japaner überzeugte in neuer Rolle und könnte sich so für einen neuen Vertrag empfehlen.

Köln/Wolfsburg – Es lief die 51. Minute, als Yuya Osako im Wolfsburger Strafraum zu Boden ging. Robin Knoche hatte ihm von hinten nonchalant den linken Arm über die Schulter gelegt. Ein klares Foul, und es war wohl nur mit dem etwas theatralischen Fall zu erklären, dass Schiedsrichter Guido Winkmann nicht auf Strafstoß entschied.

Osakos Leistung auch nach der Auswechslung deutlich

Generell war Osako in der Volkswagen Arena häufig nur mit rustikalem Körpereinsatz beizukommen. Osako zeigte als zweite Spitze neben Anthony Modeste eine starke Partie, schirmte die Bälle immer wieder gut ab, war ball- und passsicher, öffnete das Spiel für die Flügel und hätte beinahe das 1:0 mustergültig vorbereitet, hätte nur Leonardo Bittencourt in der 33. Minute frei vor dem Wolfsburger Tor getroffen.

Yuya Osako gegen Robin Knoche im Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg. (Foto: CM)

Yuya Osako gegen Robin Knoche im Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg. (Foto: CM)

Wie gut Osako an diesem Tag unterwegs war, wurde auch nach seiner Auswechslung weiter deutlich. Milos Jojic war nach 67 Minuten für den Japaner ins Spiel gekommen und konnte in keiner Weise an die Leistung des 26-Jährigen anknüpfen. Köln verlor die Ballkontrolle, die Konter verliefen im Sande, in den letzten gut 25 Minuten verzeichnete der Effzeh keine echte Torchance mehr.

Als er rausging, haben wir die Ballsicherheit verloren

Kein Wunder also, dass Trainer Peter Stöger hinterher mit seinem sensiblen Angreifer zufrieden war. „Ich habe Yuya immer für einen guten Kicker gehalten. Heute hat er das Gott sei Dank sehr, sehr gut gemacht. Das freut mich“, so der FC-Coach. „Als er rausging, haben wir die Ballsicherheit verloren. Das hat gefehlt.“

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  1. Ulli

    Osako geht immer an die Schmerzgrenze, auch da hin, wo es richtig weh tut. Leider hat er bei den meisten Fans keinerlei Kredit. Es gab schon Pfiffe im eigenen Stadion gegen ihn. Wenn wir ihm ein wenig vertrauen kann er auch öfter seine Leistung abrufen.


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