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Stöger bekennt sich zum FC: "Keine anderen Ambitionen"

Wieder vier Punkte, wieder ein gelungener Auftakt in die Bundesliga-Saison: Der 1. FC Köln hätte zwar gar mit zwei Siegen in die neue Spielzeit starten können. Das Team von Peter Stöger überzeugte in Wolfsburg aber auch spielerisch. Der Trainer stellte am Sonntag klar, wohin es mit den Geissböcken – und mit ihm persönlich – gehen soll.

Köln – Zum dritten Mal in Folge sind die Kölner mit vier Punkten aus zwei Spielen in die Bundesliga gestartet. Unter Peter Stöger verloren die Geissböcke saisonübergreifend keines der letzten sieben Liga-Spiele. Im dritten Jahr der Erstliga-Zugehörigkeit will sich der Effzeh endgültig als feste Größe der Liga etablieren. Als Größe, die die Großen ärgert.

Wir haben die Vision, uns irgendwann für Europa zu qualifizieren

„Jörg Schmadtke und ich haben die Vision, uns irgendwann für Europa zu qualifizieren“, sagte Stöger am Sonntag bei „sky90“. „Wir wissen, dass es schwer wird. Aber wir haben uns dazu bekannt, es umsetzen zu wollen.“ Dass dies schon in dieser Saison klappen könnte, so der Österreicher, dafür müsse schon einiges zusammenkommen. Vor allem müsste mindestens einer der Top-Klubs straucheln. Doch Stöger hat ohnehin längerfristige Planungen in Köln.

Auf die Frage, wie er reagieren würde, wenn ein großer Klub ihn abwerben wolle, antwortete Stöger eindeutig: „Ich habe überhaupt keine anderen Ambitionen, sonst hätte ich meinen Vertrag nicht verlängert.“ Bis 2020 läuft das aktuelle Arbeitspapier des 50-Jährigen, die diversen Vertragsverlängerungen der Leistungsträger in den letzten Monaten haben zudem ein eindeutiges Signal ausgesendet: Der Effzeh strebt eine Entwicklung an, die gerade erst ihren Anfang genommen hat.

Es gibt keine Intrigen und keine Egoisten

Dazu zählt auch, die Mannschaft weiter zu verbessern. Nachdem die Kölner in der vergangenen Saison einige Punkte aus Naivität hatten liegen lassen, wünschen sich die Geissböcke in dieser Saison mit mehr Erfahrung und etwas mehr Biss den nächsten Schritt herbei. Dennoch fürchtet Stöger, dass „eine Mutter, die einen Schwiegersohn sucht, bei uns nicht falsch liegen kann“, wie der FC-Coach lachend erklärte. Ernst fügte er hinzu: „Es gibt keine Intrigen und keine Egoisten, die sich wichtiger nehmen als die Mannschaft.“ Und mit dieser Mannschaft will Stöger offenbar noch lange zusammenarbeiten.


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