hector

Hector: „Ich lasse mich nicht zu einer Marke machen“

Jonas Hector trägt aktuell für Matthias Lehmann die Kapitänsbinde beim 1. FC Köln. Der Nationalspieler ist Identifikationsfigur, Führungspersönlichkeit und Leistungsträger. Dennoch hält er sich aus dem öffentlichen Leben weitgehend raus.

Köln – Mit dem GEISSBLOG.KOELN sprach der 26-Jährige im ersten Teil des großen Vorbereitungs-Interviews exklusiv über einen sich verändernden Fußball, über Fußballer als Marke und warum er das aktuell nicht mit sich machen lassen würde.

Den zweiten Teil des Interviews mit Jonas Hector lest Ihr am Sonntag beim GEISSBLOG.KOELN.

GBK: Herr Hector, die Vorbereitung beschränkt sich diesen Winter auf gerade einmal zwei Wochen. Fühlen sich die Tage überhaupt an wie eine Vorbereitung?
JONAS HECTOR: Die ersten Tage auf jeden Fall, das Training ist schon nicht ohne. Wir trainieren jeden Tag zweimal, das ist im normalen Saisonbetrieb ja anders. Das merkt man schon in den Beinen. Aber das gehört dazu.

Alles wird mehr, alles größer – auch hier am Geißbockheim

Haben Sie sich für 2017 etwas vorgenommen?
Nein, ich habe nicht das Gefühl, dass ich mir etwas Besonderes vornehmen musste. Es geht für mich ganz normal weiter wie im letzten Jahr. Ich habe die freie Zeit genutzt, um mal abzuschalten und vom ganzen Trubel wegzukommen.

Jonas Hector. (Foto: GBK)

Jonas Hector. (Foto: GBK)

Ist der Trubel mehr geworden?
Es hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Das ist aber, glaube ich, normal in diesem Sport, wenn man Erfolg mit der Mannschaft hat. Dann wird das alles mehr, alles größer – auch hier am Geißbockheim.

Was macht für Sie einen erfolgreichen Fußballer aus?
Ein erfolgreicher Fußballer ist der, der Woche für Woche seine Leistung auf dem Platz bringt und nicht vier Wochen mal gut, dann aber vier Wochen schlecht spielt. Im Fußball ist es wichtig, konstant zu spielen.

Weiterlesen: Jonas Hector über das Marken-Treiben im Fußball



  1. Nippeser

    Eine Wohltat, dieser Spieler. Uneitel und ausschließlich durch Leistung auf sich aufmerksam machend. Aus einem durchweg sympathischen Kader mit angenehmen Spielern sticht er noch mal hervor. Bravo, Jonas!

  2. HÄNNESCHEN

    Das wohlige Gefühl, so einen Spieler in den eigenen Reihen zu haben… unbezahlbar!
    Dass er nicht das Weite gesucht hat, nachdem er sich bei der EM so souverän präsentiert hat, löst noch immer Verwunderung aus. Scheint ein besonders gefestigter Charakter zu sein. Wir sollten für jede Halbsaison, die er bei uns bleibt, dankbar sein!

  3. Alex

    Der absolute Anti-Ronaldo, Anti- Balotelli… ein richtig sympathischer und guter Typ. Soleche Fussballer braucht die Welt! Und das beste daran, er spielt fuer den FC! :)
    Super Jonas!


Schreibe einen neuen Kommentar