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Rausch: Darauf muss sich der FC in Darmstadt einstellen

Konstantin Rauschs Karriere war ins Stocken geraten. In Stuttgart aussortiert, wechselte der Linksfuß im Sommer 2015 zum Sensations-Aufsteiger nach Darmstadt. Am Böllenfalltor bewies Rausch seine Bundesliga-Qualiäten und empfahl sich für höhere Aufgaben – die fand er in Köln. Mit dem Effzeh kehrt er am Samstag erstmals wieder nach Darmstadt zurück.

Köln – Vor dem Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen sprach Konstantin Rausch über…

…die Situation bei seinem Ex-Verein: „Viele Spieler sind gegangen, viele Spieler gekommen. Der alte Trainer ist auch nicht mehr da. Für den Verein ist das eine schwierige Situation, die Mannschaft jedes Jahr komplett neu aufstellen zu müssen.Letztes Jahr stand die Mannschaft besser da. In diesem Jahr wird es wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag eng bleiben. Darmstadt wird – das kann ich aus eigener Erfahrung sagen – alles für den Klassenerhalt tun und um jeden Punkt kämpfen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

Nach dem Spiel gegen uns wünsche ich ihnen alles Gute

…über den neuen Lilien-Trainer Torsten Frings: „Ich wünsche mir, dass die Jungs den Klassenerhalt packen. Die Zeit ist noch zu früh, um etwas bewerten zu können. Aber ich hoffe, dass Torsten Frings der richtige Mann für die Darmstädter ist und wünsche ihnen – nach dem Spiel gegen uns – alles Gute.“

…über die Zustände im altmodischen Darmstädter Stadion: „Es ist anders als in allen anderen Stadien. Alles ist kleiner und auch ein bisschen älter. Für mich war es in der letzten Saison zwar etwas überraschend, da man es ja anders kennt, aber letztlich nicht weiter schlimm. Wir fahren für die 90 Minuten Fußball dahin, darauf kommt es an und alles andere spielt keine Rolle.“

Ich habe immer gesagt, dass ich Darmstadt nach einem Jahr wieder verlassen werde

…über seinen Empfang an alter Wirkungsstätte: „Ich erwarte nicht so viel, man weiß ja nie, was auf einen zukommt. Ich denke aber, dass ich mich im letzten Jahr gut verhalten habe. Ich war immer ehrlich und habe gesagt, dass ich Darmstadt nach einem Jahr wieder verlassen werde. In den Spielen habe ich immer alles gegeben und meinen Teil dazu beigetragen, dass wir die Klasse halten. Von daher hoffe ich, dass die Fans und die Verantwortlichen des Vereins das genauso sehen.“

…über den Jahresauftakt in Mainz: „Ich denke, dass wir gegen Mainz eigentlich ein gutes Spiel gemacht haben. Vom Gefühl her waren wir überlegen. Im letzten Drittel hätten wir es aber besser ausspielen müssen, da hat der letzte Ball gefehlt. Auch Tony Modeste hätten wir mehr Unterstützung geben müssen. Aber letztendlich ist ein 0:0 auch ein gutes Ergebnis, es ist nie leicht, dort spielen zu müssen.“

von Stephan Edelhäuser


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