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Was passiert, wenn…? Alle Wege in die Europa League

3. (Dis-)Qualifikation durch Red Bull?

Ein Sonderfall könnte sich noch im Juni ergeben. Dann wird die UEFA entscheiden, ob RB Leipzig und Red Bull Salzburg beide an der Champions League werden teilnehmen dürfen. Sportlich qualifiziert haben sich die beiden Klubs, allerdings sind sie historisch miteinander verbunden, weil beide Vereine von Red Bull gegründet wurden. In Salzburg fungiert der Getränkeherstellung zwar offiziell nur noch als Sponsor. Die UEFA muss allerdings bewerten, ob beide Klubs wirklich personell und organisatorisch klar voneinander getrennt wurden. Sollte dies nach Ansicht des europäischen Verbandes nicht gegeben sein, könnte eine der beiden Mannschaften vom Wettbewerb ausgeschlossen werden.

Die Entscheidung soll im Juni fallen. Sollte tatsächlich RB Leipzig sein Startrecht verlieren, würden sich alle Qualifikationsränge hinter Leipzig nach unten verschieben, wodurch – im Sonderfall des DFB-Pokals – sogar noch Platz acht für einen internationalen Wettbewerb reichen und Platz fünf die Champions-League-Qualifikation gestatten würde.

4. Fair-Play-Wertung abgeschafft

Zuletzt gab es bis 2015 noch die Möglichkeit, sich über die Fair-Play-Wertung der UEFA für einen internationalen Startplatz zu empfehlen. Diese Regelung wurde aber abgeschafft. Eine Hintertür gibt es somit nicht mehr.

 


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  1. rain man

    Danke für die übersichtlichen Infos. Falls unser FC also Sechster wird, sieht es so aus:
    3. Qualifikationsrunde am 27. Juli und 3. August; Playoffs am 17. und 24. August; Bundesligastart am 20. August; 1. Spieltag DFB Pokal so um den 12. August herum. Kommt viel Arbeit auf Schmaddi zu.

  2. OlliW

    Die Uefa wird nie und nimmer Red Bull von irgendwas ausschließen! Der milliardenschwere Getränkehersteller wiederum lässt sich nicht von irgendwelchen Funktionären in die Brause spucken (andernfalls hätte es erst kein RB Leipzig gegeben).
    Außerdem geben die sich so siegessicher in der Sache, haben entsprechend vorgesorgt und alles juristisch wasserdicht gemacht. Die kennen das Ergebnis schon. Ein Geschmäckle bleibt zwar. Aber so ist das ja bei dem gesamten Konstrukt ;-)

    Ergo: Red Bull repräsentiert die Bundesliga in der CL!

    • Klio

      … die deutsche und die österreichische Bundesliga wohlgemerkt.

      Du liegst da wohl richtig. Kaum vorstellbar, dass die Uefa irgendwelche Prinzipien hochhalten wird, wenn man damit Sponsoren vergraulen könnte. Einige Kommentatoren haben zwar erwähnt, die Uefa befürchtet, noch potentere Sponsoren als RB abzuschrecken mit der gleichzeitigen Teilnahme der Leipziger und ihres Farmteams. Doch bei den zig Millionen, die Mateschitz in den Sport pumpt, würde man selbst das direkte Aufeinandertreffen der beiden in der CL noch schönreden.


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