Hector Marktwert

Hector lobt Braithwaite und erklärt seine Krämpfe

Jonas Hector hat gegen Dänemark erneut in der Startformation der deutschen Nationalmannschaft gestanden. Kurz vor Schluss musste er mit muskulären Problemen ausgewechselt werden. Nun hat er sich zu dem Spiel – und zu Martin Braithwaite – geäußert.

Köln/Kopenhagen – Für Hector wird auch der Sommer 2017 kurz und knackig. Ohne Urlaub zu haben, reiste der Nationalspieler nach dem Saisonende mit dem 1. FC Köln zur Nationalmannschaft und wird zwischen dem Ende des Confed-Cups und seinem späteren Trainingseinstieg bei den Geissböcken kaum Zeit zur Erholung haben.

Beide Beine haben zugemacht. Links war es richtig schlimm

Gegen Dänemark zeigte sich, dass Hector durchaus mal ein paar Tage Ruhe brauchen könnte. In der Schlussphase half ihm sein Kölner Mitspieler Frederik Sörensen auf dem Platz, um Hectors Krämpfe zu behandeln. „Beide Beine haben zugemacht. Links war es richtig schlimm“, sagte Hector auf „dfb.de“. „Wir haben eine Dreierkette gespielt. Da ist man der einzige Außen, muss offensiv und defensiv die Seite beackern, kann nie auch nur einen Moment ausruhen. Da kommen schon ein paar Meter zusammen.“

Martin Braithwaite im Spiel gegen Deutschland. (Foto: MiS)

In den kommenden Wochen wird der Kölner Linksfuß mit der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw in Russland beim Confed-Cup weilen. Anschließend geht es in den Urlaub, ehe Hector wohl spätestens zum zweiten Trainingslager des Effzeh in Kitzbühel zur Mannschaft stoßen wird. Ob dann auch Martin Braithwaite beim Effzeh dabei sein wird, ist offen. Die Geissböcke haben Interesse am dänischen Nationalstürmer, auf den auch Hector getroffen war.

Er hat den einen oder anderen Akzent gesetzt

„Man wird sehen, was in der Sommerpause passiert“, sagte Hector zu einem möglichen Transfer des Dänen nach Köln. „Ich kann nur sagen, dass er vor allem in der ersten Halbzeit den einen oder anderen Akzent gesetzt hat. Er hat uns schon beschäftigt, wobei wir das größtenteils gut gelöst haben. Aber Braithwaite hat es ein- oder zweimal geschafft durchzubrechen, und dann wurde es auch gefährlich.“ Braithwaite spielte meist auf der linken offensiven Seite und wäre auf dieser Position in Köln der offensive Part zu Hector hinten links.



  1. KUBA

    Auch wenn das jetzt blöd klingt, aber eine ganz,ganz kleine Verletzung die dann gerechtfertigt wäre um nicht an dem blöden Con….teilzunehmen wäre für ihn und dem FC gut gewesen. Wäre er Bayern -Spieler könnte er schon in der Sonne liegen.


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