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Gestatten, Bittencourt! Der kölsche Brasilianer

Leonardo Bittencourt hat am Donnerstag seinen Dienst beim 1. FC Köln aufgenommen. Um 15 Uhr lief er erstmals bei strahlendem Sonnenschein auf den Trainingsplatz am Geißbockheim. Vorher erklärte er schon einmal, wie es zum Blitz-Transfer zu den Geissböcken gekommen ist.

Köln – Seine erste Aufgabe als neuer Profi in Köln: mit seinen Teamkollegen Material in den Mannschaftsbus bringen. Der stand am Donnerstagnachmittag bereits zur Abfahrt in Richtung Trainingslager bereit und musste beladen werden. Der 21-jährige Neuzugang half zusammen mit Timo Horn und Co. beim Tragen der Kisten und Übungsgeräte.

Die Gespräche waren super positiv

Zuvor war er bereits mit Applaus einiger Fans empfangen worden: Bittencourt, der Überraschungs-Coup, der am Dienstag von Hannover 96 zum Effzeh gewechselt war. „Es war alles gut vorbereitet, sodass nichts rausgekommen ist und ich in Ruhe meinen Medizincheck machen konnte“, sagte der Deutsche mit brasilianischen Wurzeln lachend. Der Sohn von Ex-Bundesliga-Profi Franklin Bittencourt hatte nach den Gesprächen mit Trainer Peter Stöger und Manager Jörg Schmadtke keine Zweifel, dass der Effzeh die richtige Adresse für ihn sei.

So blitzartig, wie man das Gefühl hatte, als der Transfer bekannt gegeben wurde, hatten alle Beteiligten den Wechsel natürlich nicht einfädeln können. „Den Kontakt gab es schon etwas länger“, bestätigte Bittencourt. „Aber konkret wurde es erst nach der EM mit der U21. Die Gespräche waren super positiv und ich bin überglücklich, hier zu sein.“ Am Freitag bekommt er noch einmal einen Tag frei – wie die gesamte Mannschaft – bevor es am Samstag über Polen (Testspiel gegen GKS Tychy) nach Kitzbühel geht. Dass auch seine Sachen mit im Bus sein werden, dafür hat Bittencourt bereits gesorgt.

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