Slawomir Peszko fällt vorübergehend aus.

Die Effzeh-Wechselbörse ist eröffnet

Der 1. FC Köln und seine Kaderplanung: Mit Leonardo Bittencourt will der Effzeh – vielleicht, vielleicht auch nicht – seine Transferaktivitäten abgeschlossen haben. Ein Hintertürchen haben sich die Verantwortlichen gelassen. Auch, weil nicht auszuschließen ist, dass die Geissböcke noch Spieler verlassen.

Köln – Nein, ein Überangebot an Spielern herrscht nicht beim 1. FC Köln. 26 Spieler umfasst der Kölner Kader, mit Maurice Exslager und Roman Golobart sollen noch zwei Profis den Klub verlassen, aufrücken dagegen sollen Lucas Cueto, Lukas Klünter und Marcel Hartel. Eine Kadergröße, wie sich Trainer Peter Stöger es gewünscht hat. “Der Kader ist nicht riesengroß. Ich bin froh, dass ich alle Jungs dabei habe.”

Wir selbst werden nicht aktiv

Dennoch ist nicht auszuschließen, dass sich mancher Spieler bis zum 31. August 2015 noch Gedanken machen wird, wie sich seine Position im Kader durch die sechs Neuzugänge (Bittencourt, Sörensen, Heintz, Jojic, Modeste, Hosiner) verändert hat. So haben Dusan Svento und Slawomir Peszko, deren Verträge kommenden Sommer auslaufen, durch Milos Jojic und Bittencourt namhafte Konkurrenz bekommen. Während Svento auf der linken Außenbahn zusätzlich als Back-up von Jonas Hector eingeplant ist, muss sich Peszko weiterer Konkurrenz erwehren.

Schon mehrfach war über das Interesse polnischer Vereine am 30-Jährigen berichtet worden. Der schnelle Außenstürmer wird in den kommenden Wochen genau beobachten, wie sich seine Einsatzchancen darstellen werden. Von Seiten des Effzeh gilt das Motto: Wir schicken niemanden weg – aber wer weg will, für den steht die Tür von Manager Jörg Schmadtke offen. “Von unserer Seite aus wird sich nichts ändern”, betonte Trainer Stöger. “Wir selbst werden nicht aktiv.” Was nicht heißt, dass nicht die Spieler von sich aus das Gespräch mit dem Verein suchen werden.

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