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Bittencourt: "Ich kann hier noch mehr rausholen"

Leonardo Bittencourt hat beim 1. FC Köln sein erstes Training absolviert. Vor über 300 Zuschauern bestritt der Neuzugang einen lockeren Aufgalopp mit seinen Teamkollegen, ehe es wenig später zum Mitarbeiter-Kick ging. Zuvor stellte sich der 21-Jährige aber erst einmal den Medien vor.

Köln – Bittencourt war am Dienstag für rund zwei Millionen Euro von Hannover 96 zum Effzeh gewechselt. Ein Transfer, der viele Experten in der Bundesliga überrascht hat. Warum der deutsche U21-Nationalspieler nach Köln gekommen ist, machte er im Gespräch deutlich. Das sagte Bittencourt über…

…die Gründe für seinen Wechsel:
„Hier entsteht etwas. Mit jungen Spielern, mit Teamgeist. Das war für mich wichtig. Das passt gut zusammen. Die Gespräche waren super positiv. Die offene, ehrliche Art und Weise im Gespräch mit dem Trainer hat mich überzeugt. Auch mit Jörg Schmadkte. Ich kannte ihn ja schon vorher aus Hannover.“

…seine Zeit in Hannover:
„Ich habe Hannover viel zu verdanken, konnte mich dort in der Bundesliga etablieren und habe 57 Spiele gemacht. Der Schritt von Dortmund nach Hannover war genau richtig. Jetzt denke ich, ich kann hier noch mehr aus mir rausholen.“

…seinen Vater Franklin Bittencourt:
„Mein Vater war lange im Geschäft und hat mir viele Tipps mitgegeben. Er hat das durchlebt, weiß, was im Geschäft passieren kann. Er ist auch mein Kritiker, das gehört dazu. Nur positive Sachen zu hören, das bringt ja nichts.“

…seine Familie:
„Mein Bruder wohnt in der Nähe. Meine Eltern werden auch bald hier in die Nähe ziehen. Es ist wichtig, die Familie in der Nähe zu haben, die einen auch mal an schlechten Tagen besuchen kann. Davon wird es aber hoffentlich nicht viele geben.“

…die brasilianischen Wurzeln:
„Ich habe beides in mir. Die Pünktlichkeit und Disziplin eher von der deutschen Seite, das Lockere und Fröhliche von der brasilianischen. Es ist beides in mir drin.“

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