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So wertvoll ist der Effzeh: Die neue Millionen-Truppe

Der 1. FC Köln und sein Aktien-Portfolio: Mit den Transfer in diesem Sommer ist der Effzeh wieder zu einem  Vorzeige-Anleger auf dem Fußball-Börsenparkett geworden. Bittencourt, Jojic, Heintz und Sörensen – vier Papiere, deren Werte von den Spekulanten und Händlern mit dem Prädikat „Kaufen“ versehen wurden. Aussicht: große Gewinnzuwächse. Wie einige andere Spieler im Kader des Effzeh.

Kitzbühel – Spätestens seit dem Jahr 2004 ist der Begriff „Humankapital“ nicht mehr gesellschaftsfähig. Als „Unwort des Jahres“ gewählt, werden seitdem immer neue Umschreibungen dafür gefunden, wenn der Wert von Menschen für Unternehmen einen tatsächlichen finanziellen Gegenwert haben. Im Fußball ist das schon lange Usus, hier spricht von nicht von Humankapital, sondern von „Beinen“, in die ein Klub investiert.

Der Unterschied zwischen Talenten und Talenten

Der 1. FC Köln hat dies in den letzten Jahren vermehr wieder getan. Nicht nur investiert, sondern besonders erfolgreiche Aktien mit Gewinn wieder abgestoßen. Wurden von ein paar Jahren noch Acht-Millionen-Angebote für Pedro Geromel brüsk abgelehnt mit der Begründung, man wolle etwas aufbauen, steht heute dieser Aufbau im Einklang mit Transfererlösen für Spieler wie Kevin Wimmer oder Anthony Ujah.

Der Vergleich der Kader von 2011/12 (der Abstiegssaison) und von heute zeigt: Die Altersstruktur hat sich verändert, obwohl vor vier Jahren die Spieler im Schnitt noch jünger waren (24,4 Jahre im Vergleich zu 25,5 heute). Während damals die ganz jungen Spieler (Clemens, Roshi, Ishak, Uth, Buchtmann) nahezu keine sportliche Rolle spielten, sind die heutigen U21-Kicker (Bittencourt, Heintz, Horn, Finne) fester Bestandteil des Teams.

Klickt Euch durch die Bildergalerie mit den Transfermarkt.de-Marktwerten der FC-Profis!

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