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Fitmacher Kugel: Maroh als nächste Herausforderung

Dominic Maroh und Mergim Mavraj bewegen den 1. FC Köln. Ihre Ausfälle drücken auf die Stimmung, vor allem Maroh war als fester Bestandteil der Viererkette für die kommende Saison eingeplant. Seine Oberschenkelverletzung ist das, was man beim Effzeh eigentlich unbedingt verhindern will. Dafür haben Athletikcoach Yann-Benjamin Kugel und die Physio-Abteilung in den letzten zwei Jahren einiges verändert.

Köln – Der FC Bayern kapitulierte verletzungsbedingt gegen den FC Barcelona. Beim FC Schalke 04 fielen letzte Saison zwischenzeitlich ein Dutzend Spieler aus. Jürgen Klopp beklagte beim BVB pausenlos verletzte Topstars. Und beim HSV fielen mehrere Schlüsselspieler fast die komplette Saison aus. Pech? Auch. Nur Pech? Auf keinen Fall.

Seit zwei Jahren keine Re-Verletzungen

Auch beim Effzeh gab es eine ganze Reihe länger verletzter Spieler in der vergangenen Saison: Patrick Helmes (Knorpelschaden in der Hüfte), Pawel Olkowski (Kahnbeinbruch), Marcel Risse (Knie-OP), Yannick Gerhardt (Drüsenfieber), Dusan Svento (Mittelfußbruch), Kazuki Nagasawa (Innenbandriss), Slawomir Peszko (Muskelbündelriss), Simon Zoller (Muskelfaserriss), Thomas Bröker (Rücken). Bis auf Helmes, der mittlerweile seine Karriere beenden musste, vereint diese Spieler ein Detail: Alle kehrten auf den Fußballplatz zurück, ohne einen Rückschlag zu erleiden und sich wieder zu verletzen.

Derjenige, der am häufigsten ausfiel, war Marcel Risse – alleine dreimal mit Muskelverletzungen. Länger als ein Spiel fiel er aber nie aus. Das freut vor allem Kugel und Reha-Coach Marcel Abanoz. „Beim FC hatten wir in den vergangenen zwei Jahren keine Re-Verletzung, also Spieler, die nach einer Verletzung zurück auf den Platz sind und sich gleich wieder verletzt haben“, sagt Kugel, der zusammen mit Abanoz, den Physiotherapeuten um Klaus Maierstein und dem Ärzte-Team die Betreuung der Spieler umgestellt hat.

Weiterlesen: Der Guardiola-Konflikt soll Maroh erspart bleiben

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