, ,

Kein Angebot für Golobart

Roman Golobart ist beim 1. FC Köln nur noch Spieler der zweiten Mannschaft. Der Spanier hat bei den Profis der Geissböcke keine Zukunft mehr. Der Verein würde ihm keine Steine in den Weg legen, sollte er wechseln wollen. Doch Golobart fehlen die Angebote.

Köln – Der 23-Jährige ist ein hilfsbereiter Typ. Als er am Samstag auf dem Parkplatz am Geißbockheim an einem laufenden Auto vorbei ging, blieb er stehen und bedeutete dem Fahrer, die Motorhaube zu öffnen. Golobart hatte ein komisches Geräusch gehört, und packte kurzerhand mit an. „Das wirst du austauschen müssen, ansonsten geht der Motor kaputt“, sagte er nach einer kurzen Inspektion.

Ich muss abwarten

Am Charakter scheitert sie nicht, die Zusammenarbeit zwischen dem Abwehrspieler und dem 1. FC Köln. Sportlich passt es nicht mehr zusammen. „Es ist eine schwierige Situation“, sagte Golobart dem GEISSBLOG.KOELN. „Am Anfang war hier in Köln alles gut. Jetzt muss ich abwarten.“ Der 1,93 Meter-Hüne war im Sommer 2013 in die Domstadt gewechselt, hatte unter Peter Stöger in den ersten beiden Spielen in der Startformation gestanden, anschließend seinen Stammplatz aber verloren.

Der Trainer war nicht ehrlich zu mir

Im vergangenen Winter ließ er sich zu Erzgebirge Aue ausleihen, stieg mit den Veilchen aber nicht nur in die Dritte Liga ab, sondern wurde selbst dort am Ende nur noch in der zweiten Mannschaft eingesetzt. „Die Zeit in Aue war eine verlorene Zeit“, sagte er rückblickend. „Der Trainer (Tomislav Stipic, d. Red.) war nicht ehrlich zu mir. Er hat mir gesagt, dass er mich braucht. Aber das war nicht der Fall.“

Die Folge: Er kam ohne die erhoffte Zweitliga-Spielpraxis zurück nach Köln und trainiert seit dem 1. Juli mit der U21 des Effzeh. Wie es weiter geht, weiß er noch nicht. „Erst einmal werde ich wohl beim FC bleiben“, so Golobart. Denn: „Angebote gibt es keine.“

1 Antwort

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar