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Transfer-Coup: Bittencourt wechselt zum 1. FC Köln

Dieser Transfer kommt aus dem Nichts: Der 1. FC Köln hat Leonardo Bittencourt verpflichtet. Der 21-jährige Offensivspieler wechselt von Hannover 96 zum Effzeh und hat bereits einen Vertrag bis 2019 unterschrieben. Er erhält die Rückennummer 21 und soll dem Vernehmen nach rund zwei Millionen Euro gekostet haben.

Köln – Um 17.36 Uhr am Dienstagnachmittag überraschte der 1. FC Köln alle: Mit der Verpflichtung von Leonardo Bittencourt landeten die Geissböcke einen wahren Transfercoup. Der Youngster, der die Jugendmannschaften des FC Energie Cottbus durchlief und mit 17 Jahren die ersten Zweitligaspiele für die Lausitzer absolvierte, war 2012 zu Borussia Dortmund gewechselt, nach einem Jahr aber an Hannover 96 abgegeben worden. Bei den Niedersachsen kam der Juniorennationalspieler auf 57 Bundesligaeinsätze und erzielte dabei fünf Tore.

Noch variableres Offensivspiel

„Mit Leonardo Bittencourt haben wir eine weitere flexible Option und stellen unser Offensivspiel noch variabler auf“, sagte FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. „Leo hat sein großes Talent und seine Qualitäten in der Bundesliga bereits unter Beweis gestellt. Wir sind zuversichtlich, dass er in unserem Team die nächsten Schritte in seiner sportlichen Entwicklung gehen wird.“

Bittencourt war laut 96-Sportdirektor Dirk Dufner „vor einigen Tagen auf uns zugekommen und hat um die Freigabe für seinen Wechsel nach Köln gebeten. Nach internen Beratungen haben wir diesem Wunsch entsprochen.“ Vor zwei Jahren hatte Hannover noch rund 2,8 Millionen Euro an Borussia Dortmund für den talentierten und flexiblen Offensivspieler gezahlt. Nun gab man den deutschen U21-Nationalspieler offenbar für eine geringere Ablöse an die Geissböcke ab.

Stöger und Schmadtke haben einen klaren Plan

Leonardo Bittencourt steigt am Donnerstag ins Training der Kölner ein und wird daher das Testspiel am Mittwochabend gegen Fortuna Köln noch als Zuschauer verfolgen. „Es hat mich beeindruckt, wie der 1. FC Köln nach dem Aufstieg in die Bundesliga aufgetreten ist. Die intensiven Gespräche mit den Verantwortlichen stimmen mich optimistisch, das ich mich hier optimal weiterentwickeln kann“, sagte 1,71 Meter große Rechtsfuß. „Peter Stöger und Jörg Schmadtke stehen für Konstanz und haben einen klaren Plan, um diesen besonderen Klub in eine sichere und erfolgreiche Zukunft zu führen.“

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