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Traumstart perfekt! Hosiner und Modeste lassen FC jubeln

Kölner Einwurf führt zum Gegentor

Peter Stöger beließ es nach dem Seitenwechsel bei taktischen Anweisungen und verzichtete zunächst auf Wechsel. Gründe genug hätte er gehabt, schließlich hatten weder die Angreifer Zoller und Modeste wirkliche Aktionen gehabt, noch waren diese aus dem Mittelfeld vorbereitet worden. Doch der Österreicher hoffte auf die Wirkung seiner Ansprache und wurde zunächst enttäuscht.

Den Kölnern flog ein eigener Einwurf um die Ohren. Hector und Vogt brachten Heintz in Bedrängnis, der verlor gegen Schipplock den Ball und dieser bediente im Strafraum Holtby. Der Dirigent im Hamburger Spiel sagte Danke und schob aus elf Metern ins lange Eck ein. Timo Horn war machtlos.

Ausgerechnet Hosiner macht beim Debüt sein Tor

Stöger reagierte: Innerhalb von zehn Minuten brachte er für Lehmann und Olkowski die offensiveren Jojic und Hosiner. Die Maßnahmen zeigten Wirkung. Vom Publikum nach vorne gepeitscht, kamen Hosiner und Modeste zu zwei Großchancen, vergaben aber aussichtsreich. Nach 75 Minuten sollte es aber doch noch klappen. Kevin Vogt setzte Jonas Hector mit einem gefühlvollen Ball auf die linke Außenbahn in Szene. Der Nationalspieler nahm das Leder an, schaute und passte scharf in den Strafraum. Dort kam Hosiner angelaufen und vollendete gekonnt mit der rechten Innenseite.

Ausgerechnet Hosiner! Seine Leidensgeschichte nach dem Nierentumor ist bekannt, keine zehn Minuten vor dem Tor hatte er erst sein Bundesliga-Debüt für den Effzeh gefeiert. Im Sommer hatte er sich lange gequält, um fit für diesen Moment zu werden. Dann kam er – und der Österreicher tat das, wofür ihn Stöger geholt hatte: Er brachte sich in Position und musste die Vorlage seines Mitspielers nur noch gekonnt verwandeln. Doch mit dieser Aktion hatte Hosiner noch nicht genug.

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