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"Wie sagt der Chef? Ruhig…" Die Stimmen zum Sieg

Der 1. FC Köln bejubelt den zweiten Saisonsieg, muss sich aber nach einer mäßigen Leistungen auch an die eigene Nase fassen. Moral bewiesen, ja! Aber auch viel Glück gehabt. Nach dem 2:1 gegen den HSV ist die Freude groß. Doch nicht nur Leonardo Bittencourt sagt trotz der sieben Punkte aus drei Spielen: „Wie sagt der Chef? Ruhig, ruhig…“

Dominique Heintz: „Das war nicht unser schönstes Spiel, mehr Zweikampf als spielerischer Glanz. Aber ab dem Gegentor hatten wir wieder ein, zwei Chancen, haben uns zurückgekämpft. Dann waren wir wieder da. Und zum Schluss hat die Hütte gebrannt. Wir können den Fans Danke sagen, dass die uns so nach vorne gepeitscht haben. Die haben heute einen großen Anteil am Sieg. Das ist geil, als Fußballer so ein Spiel daheim zu erleben. Jetzt haben wir den besten Start seit 19 Jahren und können beruhigt in die Länderspielpause gehen.“

Leonardo Bittencourt: „Wir haben Moral bewiesen, den Schalter gefunden. Das ist nicht immer leicht nach so einer ersten Halbzeit. Beim Elfmeter haben die Hamburger gesagt, das sei nix gewesen. Ich weiß es nicht, aber jetzt ist das Spiel vorbei, wir haben 2:1 gewonnen und die drei Punkte.“ Und als er hört, dass der Effzeh mit einem geschossenen Tor zwischenzeitlich Tabellenführer gewesen wäre, sagte er: „Echt? Naja… Wie sagt der Chef? Ruhig, ruhig…“

Timo Horn: „Wir wussten, dass es ein ganz anderes Spiel werden würde als gegen Wolfsburg. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir uns extrem schwer getan die Lücken zu finden. Das war schon letzte Saison unser Problem. In der letzten halben Stunde haben wir heute aber aufgedreht und über den Kampf das Spiel gedreht. Es hat sich bewahrheitet, dass das Spiel nicht so einfach geworden ist, wie sich manch Kölner vorgestellt hat.“

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