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Stöger über de Bruyne: Sonderbewachung? Nein!

Spielt er oder spielt er nicht? Kevin de Bruyne steht nun wohl endgültig vor einem Wechsel zu Manchester City. Aber wie häufig gab es diese Meldung schon? Die Klubs hüllen sich jedenfalls weiter in Schweigen, die englischen Medien warten dagegen quasi stündlich auf die Bestätigung, dass de Bruyne noch am Wochenende bei den Citizens unterschreibt. Für den 1. FC Köln heißt das: doppelt planen.

Köln – Wenn der VfL Wolfsburg am Samstag um 15.30 Uhr im RheinEnergieStadion einlaufen wird, werden alle Augen auf ihm ruhen – sollte er denn spielen. Kevin de Bruyne ist das große Rätsel für den Effzeh und Trainer Peter Stöger. Soll er sein Team jetzt auf den Super-Belgier einstellen oder nicht? Der Österreicher macht es sich leicht.

Kevin de Bruyne hebt sich noch mal ab

Wenn der offensive Mittelfeldspieler spiele, „werden wir ihn im Verbund verteidigen. Wir planen keine Sonderbewachung für ihn“, erklärte Stöger am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz der Geissböcke. Heißt: Egal, wen Wölfe-Coach Dieter Hecking aufbieten wird, die taktische Grundausrichtung wird gleich bleiben. Einzig, und dessen ist sich Stöger bewusst, die individuelle Klasse der Wolfsburger wäre mit de Bruyne eine andere. „Kevin ist ein außergewöhnlicher Spieler in einer Mannschaft voller Klassespieler mit internationalem Format“, lobte der Effzeh-Coach. „Er hebt sich noch mal ab.“

Das sei aber auch gleichzeitig der Grund, weshalb er seine Spieler nicht noch einmal extra auf ihn einstellen müsse. „Alle kennen ihn, kennen sein Stärken, haben schon mindestens ein Spiel gesehen, in dem er richtig stark war.“ Er erwarte insgesamt einen „schönen Brocken“, gegen den seine Mannschaft „einen guten Tag brauchen und nur nur wenige defensive Fehler machen darf“, um etwas mitzunehmen. Bleibt nur die Frage: Wie spielt Wolfsburg, sollte de Bruyne nicht mehr dabei sein? Das wäre dann die große Unbekannte, die selbst Stöger nicht vorherzusehen vermag.

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