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Stöger nimmt Jojic zur Seite: "Wir erwarten Kreativität"

Milos Jojic ist einer der großen Hoffnungsträger des 1. FC Köln. Seine Fähigkeiten, ob im offensiven Mittelfeld oder als Standard-Schütze, sollen den Effzeh voran bringen. Gegen den SV Meppen, war vom Serben noch nicht viel zu sehen. Dafür holte er sich einen Rüffel der Verantwortlichen ab. Nun gab es ein intensives Gespräch mit Trainer Peter Stöger.

Köln – Spieler und Trainer standen zusammen, tauschten sich aus. Anschließend verlief das Training mit einem motivierten 23-Jährigen, der als einer der letzten vom Rasen ging, weil er noch einige Freistöße auf das Tor zimmerte. Während die anderen Spieler schon Autogramme schrieben, feilte Jojic noch an einer seiner Stärken, auf die der FC in der kommenden Saison setzt.

Kein Gespräch, in dem wir alles zerlegen

Ob der offensive Mittelfeldspieler am Sonntag gegen den VfB Stuttgart sein Liga-Debüt für die Kölner geben wird, ist noch offen. Dem Neuzugang von Borussia Dortmund fehlt noch etwas die Spritzigkeit, er ist noch nicht ganz da, wo ihn Stöger haben will. „Unbestritten ist, dass er ein außergewöhnlicher Fußballer ist, der unser Spiel beleben kann“, sagte Stöger am Mittwoch. „Unsere Aufgabe ist es, ihn dort hinzubringen, dass er viele Situationen für uns kreieren kann. Von dem einen erwarten wir Schnelligkeit, von einem anderen Organisation, von ihm erwarten wir Kreativität.“

 

So in der Art dürfte Stöger das dem Spieler im Vier-Augen-Gespräch auch mitgeteilt haben. Der Österreicher wollte die Unterhaltung aber nicht zu hoch hängen. „Da darf man nicht zu viel hineininterpretieren, dass wenn wir uns von Milos etwas mehr erwartet hätten gegen Meppen, dass das ein Gespräch gewesen wäre, in dem wir alles zerlegen. Das war nicht so schlimm.“ Stöger wollte eher abklopfen, wie es Jojic geht und ob er bereits verinnerlicht hat, was das Trainerteam von ihm erwartet. Denn seinen „außergewöhnlichen Fußballer“ würde Stöger am Sonntag beim Liga-Auftakt nur ungern auf die Bank setzen.

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