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Vier Tage bis Liga-Start: vier Fragen, vier Antworten

Noch vier Tage, dann beginnt für den 1. FC Köln das Abenteuer Bundesliga auf ein neues: Am Sonntag um 17.30 Uhr müssen die Geissböcke beim VfB Stuttgart ran. Eine knifflige Aufgabe gegen ein Team, das mit einem neuen Trainer und neuem Schwung aus der Sommerpause kommt. Beim Effzeh läuft derweil noch nicht alles so, wie sich Trainer Peter Stöger das wünscht.

Köln – Trotz des 4:0 gegen den SV Meppen im Pokal war der Österreicher mit einigen seiner Spieler nicht zufrieden. Seine Kritik, manch einer nehme den Konkurrenzkampf zu locker, hatte der 49-Jährige schon einmal im Trainingslager geäußert. „Zu lax“, nannte Manager Jörg Schmadtke die Einstellung einiger Profis. Der GEISSBLOG.KOELN beantwortet deswegen die vier wichtigsten Fragen vor dem Duell gegen Stuttgart:

1. Wen meinte Stöger mit seiner Kritik?

„Eher die Offensive“, ließ der Trainer wissen. In der Defensive war es Pawel Olkowski, der gegen Meppen nicht an seine Normalform heran kam. Vor allem aber in der offensiven Viererreihe blieben einige Wünsche offen. Milos Jojic vergab allzu lässig in Minute 57 eine hundertprozentige Torchance. Yuya Osako kam wie schon im Colonia Cup nicht so richtig in Tritt. Leo Bittencourt blieb zwar glücklos im Abschluss, mühte sich aber merklich. Marcel Risse dagegen war der Einzige, der echt überzeugte.

 

„Das war nicht genug“, kommentierte Schmadtke beispielsweise die Leistung von Milos Jojic gegenüber dem „Express“. „Ich erwarte mir mehr Akzente, mehr Überraschung, mehr Einfluss auf das Spiel. Das hat mir beim Colonia-Cup deutlich besser gefallen.“

Neben den Genannten musste sich auch Kevin Vogt einen Rüffel abholen. Der 23-Jährige war zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden. „Er hat noch Luft nach oben“, bewerte Stöger im „kicker“ den Auftritt des letztjährigen Stammspielers.

Weiterlesen: Wer fliegt jetzt in Stuttgart aus der Startelf?

2 Kommentare
  1. Stefan
    Stefan says:

    Soweit ich weiß, stammt das Zitat „Das war nicht genug. Ich erwarte mir mehr Akzente, mehr Überraschung, mehr Einfluss auf das Spiel. Das hat mir beim Colonia-Cup deutlich besser gefallen.“ von Jörg Schmadtke und nicht vom Chef-Trainer.

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