Jochen Ott und Henriette Reker.

"Erst Verkauf, dann Ausbau!" Jochen Ott im Interview

Erst Verkauf, dann Ausbau – warum?
Es ist perspektivisch eine gute Idee, das Stadion auszubauen. Aber es ist auch eine wirtschaftliche Frage, und die muss der FC für sich beantworten. Wenn das Stadion nicht verkauft würde, sehe ich angesichts der Finanzsituation der Stadt nicht, wer die Millionen für den Ausbau zur Verfügung stellen könnte. Deswegen ist es für den FC ein großer Anreiz, diesen Ausbau voranzutreiben, wenn man im Besitz des Stadions ist. Das hängt natürlich auch von der sportlichen Entwicklung des Klubs ab. Aber sobald der FC sagt, er will das Stadion kaufen und ausbauen, sollte die Stadt das auch unterstützen.

Gewalt gehört hier nicht hin

Kommen wir zu einem aktuellen Thema, das Stadt und Klub betrifft: Die Polizei beklagt einen zu großen Aufwand für die Heimspiele des FC, weil einige, wenige Fans immer wieder negativ auffallen. Was sehen Sie als sinnvolle Maßnahmen an, um das Problem in den Griff zu kriegen?
Der 1. FC Köln versucht seit einiger Zeit über einen Dialog, im Gespräch mit den Fans zu bleiben. Das halte ich für ganz wichtig. Diese Leute müssen immer wieder hören, dass sie dem Verein und der Mannschaft schaden. Wir dürfen nicht alle über einen Kamm scheren, aber wenn es Leute gibt, die permanent und immer wieder durch Gewalt und Verstöße auffallen, dann sind Stadionverbote richtig. Ich habe aber den Eindruck, dass der Klub in den Gesprächen sehr präsent ist. Und diesen Weg sollte der FC weitergehen. Wir wollen schöne Fußballspiele sehen, Gewalt gehört hier nicht hin.

Sind Sie eigentlich FC-Fan?
Ja klar!

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes FC-Spiel?
Ich weiß nicht, ob es das erste war, aber ich erinnere mich noch gut an das Pokalfinale 1983. FC gegen Fortuna. Da saß ich auf der Gegengerade und kann mich noch gut an den Flitzer erinnern, der damals nackt auf den Platz ist. Damals war ich neun Jahre alt.

Hier geht es zum Interview mit Henriette Reker

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