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Maroh eine Option? Stöger findet deutliche Worte

Nach der ersten Niederlage des 1. FC Köln und der gleichzeitigen Rückkehr von Dominic Maroh greifen die üblichen Reflexe. Muss Peter Stöger nach dem 2:6 (1:4) bei Eintracht Frankfurt jetzt Maroh bringen, um die Abwehr zu stabilisieren? Der Österreicher findet deutliche Worte auf diese Frage und nimmt seine Defensive aus der Schusslinie.

Köln – „Die Jungs haben das bislang gut gemacht, haben aber nicht alles verteidigen können, was wir kollektiv verbockt haben“, erklärte Stöger am Montag deutlich. Was er damit sagen wollte: Die Klatsche von Frankfurt war ihm zu sehr auf Frederik Sörensen und Dominique Heintz projiziert worden. Schließlich war das Debakel von Samstag einem Versagen aller Mannschaftsteile geschuldet gewesen. Sörensen und Heintz waren da nur die letzten gewesen, die eine immense Fehlerkette hatten ausbaden müssen.

Das ist alles nicht mein Thema

„Vor 14 Tagen hatten wir den besten Start seit 19 Jahren. Da waren die zwei Jungs dabei gewesen“, so Stöger. „Jetzt gab’s die größte Niederlage, seit wir zusammenarbeiten. Das ist aber alles nicht mein Thema.“ Damit erklärte der 49-Jährige die Personaldiskussion in der Abwehr für das anstehende Derby gegen Borussia Mönchengladbach für beendet. „Wer auflaufen wird, werden wir in Richtung Wochenende entscheiden. Dominic Maroh ist eine Option.“ Mehr aber auch nicht.

Sörensen und Heintz hatten in den ersten drei Liga-Spielen solide bis gute Leistungen gezeigt und selbst gegen die Offensive des VfL Wolfsburg kaum Fehler gemacht. Der Einbruch in der Commerzbank Arena war zwar erschreckend gewesen. Ihm war allerdings der kollektive Blackout des Teams vorausgegangen. „Wir haben heute viel mit den Augen gedeckt“, hatte es FC-Manager Jörg Schmadtke umschrieben und damit schon die Mittelfeldreihe gemeint, die in keiner Phase des Spiels Zugriff auf die Frankfurter bekommen hatte.

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1 Antwort
  1. Oswald Mertes
    Oswald Mertes says:

    genau richtig und bin auch weiter davon überzeugt das unser Trainerteam die richtigen entschidungen trifft .Die Niederlage kam genau zur richtigen zeit ist halt nur ein wenig zu hoch ausgefallen ,aber davon werden die jungs schon ihre lehren ziehen .Denn nur aus niederlagen kann man lernen nicht aus siegen .alles Topp

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