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Naiver Effzeh zu harmlos: Ibisevic kocht Köln ab

Der 1. FC Köln hat am 6. Spieltag eine verdiente 0:2 (0:1)-Niederlage bei Hertha BSC hinnehmen müssen. Im Berliner Olympiastadion bescherte Vedad Ibisevic mit seinen beiden Toren (44./90.) dem Effzeh die zweite Saisonniederlage. Zu allem Überfluss verloren die Kölner überdies Kevin Vogt, der einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung erlitt.

Berlin – Vogt war in der 63. Minute mit Vladimir Darida in einem Kopfballduell zusammengestoßen und anschließend von Sanitätern auf einer Trage vom Feld gebracht worden. „Es sieht nicht so gut aus“, kommentierte Trainer Peter Stöger nach dem Spiel die Szene und wurde später in seiner Befürchtung bestätigt.


Die Verletzung des Mittelfeldspielers war ein letzter Tiefschlag an einem Abend in Berlin, den sich der Effzeh gänzlich anders vorgestellt hatte. Gegen erfahrene Herthaner hatten die Geissböcke von Beginn an Mühe, die Ordnung in der Defensive zu halten. Immer gelang es dem Team von Pal Dardai über die Außen durchzubrechen und in den Strafraum einzuziehen.

Glück hatten die Kölner bereits in der 14. Minute, als Dominique Heintz seinen Gegenspieler Salomon Kalou im Strafraum klar foulte. Der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Florian Meyer blieb aber aus. Für eine starke erste Hälfte belohnte sich Berlin kurz vor Ende dem Halbzeitpfiff. Vedad Ibisevic kam Frederik Sörensen bei einer Flanke von der linken Seite zuvor und vollendete per Kopf ins lange Eck. Und weil zuvor die Kölner drei Großchancen durch Vogt, Leonardo Bittencourt und Anthony Modeste hatten liegen lassen, ging die Hertha mit einer Führung in die Kabine.

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