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Schon sechs Stürmer-Tore: Die neue Vielfalt im Angriff

Wieder einmal hat Bard Finne in einem Testspiel überzeugt und sich mit drei Toren gegen den Bedburger BV (11:0) Selbstvertrauen für die nächsten Tage und Wochen geholt. Die Lage für den Norweger ist nicht leicht. Er hat sich entschieden, beim Effzeh zu bleiben. Doch die Konkurrenz im Sturm ist gewaltig. Der 1. FC Köln scheint offensiv so breit aufgestellt wie seit Jahren nicht mehr.

Köln – Anthony Modeste: zwei Tore, zwei Vorlagen, dazu zwei herausgeholte Elfmeter. Simon Zoller: zwei Tore. Yuya Osako und Philipp Hosiner: ein Tor. Hosiner zudem gegen den HSV mit dem Pass, der zum Elfmeter führte. Vier Kölner Angreifer, sechs Tore, drei Vorlagen. Und das in nur drei Liga-Spielen.

Die Quote, die der Kölner Angriff – ohne Bard Finne, der bislang in der Liga nicht zum Einsatz kam – zu Saisonbeginn auf den Rasen gebracht hat, lässt auf mehr hoffen. Trainer Peter Stöger wollte offensiver spielen lassen, wollte variabler spielen, wollte auch von der Bank flexibler sein. Die ersten Eindrücke der neuen Spielzeit bestätigen: Der Effzeh ist auf einem guten Weg.

Jeder kann mal eine schlechten Tag haben

„Wir hatten in dieser Saison an drei Spieltagen mit Modeste, Hosiner, Osako und Zoller schon vier Spieler, die alle getroffen haben“, freute sich Stöger. „Das gibt uns die Sicherheit, dass jeder mal einen schlechten Tag haben kann und wir dann trotzdem Varianten haben. Das war auch die Zielsetzung der Kaderplanung.“ Was aber auch bedeutet, dass nicht alle Spieler zum Einsatz kommen können. Siehe Finne.

In der vergangenen Saison war Anthony Ujah mit zehn Toren der erfolgreichste Angreifer gewesen. Als beste Torschützen folgten mit Marcel Risse und Matthias Lehmann (je fünf Tore) zwei Mittelfeldspieler. Yuya Osako mit drei Treffern war der einzige Angreifer neben Ujah, der mehr als ein Tor in der gesamten Saison erzielte (drei). Zoller, Finne und Deyverson kamen auf je ein Tor. Diese Tor-Armut soll der Vergangenheit angehören.

Weiterlesen: „Wir haben ein halbes Jahr gewartet, um ihn loszueisen…“

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