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So sieht die Zukunft aus – die Pläne für's Geißbockheim

Der 1. FC Köln treibt die Planungen für den Ausbau des Geißbockheims voran. Der RheinEnergieSportpark soll um drei Fußballerfelder sowie um vier Kleinspielfelder erweitert werden. Dazu soll ein neues Funktionsgebäude neben dem Franz-Kremer-Stadion errichtet werden. Am Dienstagabend lud der Effzeh zur Bürgerdiskussion. Es wurde teils hitzig diskutiert.

Köln – Der Deutsche und seine Bäume: Kein Thema stand am Dienstagabend derart im Mittelpunkt der Diskussion wie der Schutz der Bäume und damit verbunden der Schutz der Artenvielfalt im Grüngürtel. Die ökologischen Bedenken für das Projekt sind enorm, viele Kölner fürchten, dass der Ausbau der Sportanlage am Geißbockheim das Erbe von Konrad Adenauer beschädigen könnte.

Geschäftsführer Alexander Wehrle wurde zwar nicht müde zu betonen: „Für die Plätze und das Gebäude werden wir keine Bäume fällen. Dafür stehen wir.“ Doch die Bedenken der Anwesenden konnte auch er nicht ganz ausräumen.

Ich müsste gegen eine Tiefgarage sein, aber…

Der 1. FC Köln betreibt die Planungen für den Ausbau seit Frühling 2014 intensiv, diverse Gutachten liegen bereits vor, die Gespräche mit der Stadt sind weit fortgeschritten. Gleichwohl sind auch dort noch Hürden zu überbrücken, vor allem die Parkplatz-Situation ist noch nicht endgültig geklärt.

Der Effzeh präferiert eine Tiefgarage auf dem Gelände, diese wird bislang aber noch von anderen Seiten abgelehnt. Auch viele der Kölner am Dienstagabend teilten den Wunsch nach einer Tiefgarage im Vergleich zum klobigen Bau eines Parkhauses auf dem Waldparkplatz. Doch Wehrle erklärte: „Wir sind nicht gegen eine Tiefgarage. Aus Kostengründen müsste ich zwar dagegen sein, aber die Bedenken liegen nicht bei uns.“

Es wird also noch ein längerer Weg für den Effzeh, um im Einklang mit den Bürgern und der Politik eine Einigung über den Ausbau der Sportanlage zu erreichen. Die Bilder demonstrieren, wie sich die Geissböcke aktuell den Ausbau wünschen würden. Klickt Euch durch!

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