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Schon sechs Stürmer-Tore: Die neue Vielfalt im Angriff

Der Schlüsselspieler zu mehr Torgefahr ist unbestritten Anthony Modeste. Der 27-Jährige war der absolute Wunschspieler von Peter Stöger und Jörg Schmadtke für die Position des Stoßstürmers. Robust, kopfballstark, technisch besser als Ujah und ein echter Strafraumstürmer mit der Qualität, Situationen vor dem gegnerischen Tor auch alleine lösen zu können.

Ein halbes Jahr gewartet, um ihn loszueisen

Wie sehr der Effzeh einen solchen Spieler suchte und wie lange man sich schon mit der Personalie Modeste befasst hat, bevor man ihn im Juni unter Vertrag nahm, erklärte Stöger jüngst: „Wir haben ein halbes Jahr darauf gewartet, dass eine Möglichkeit gibt, ihn von Hoffenheim loszueisen. Wir sind total froh, dass es funktioniert hat.“ Heißt: Schon Ende 2014 hatten sich Stöger und Schmadtke darauf verständigt, dass der Franzose künftig die Sturm-Probleme lösen soll. Lange, bevor ein Abgang von Anthony Ujah überhaupt im Raum gestanden hatte.

Die Erleichterung am Geißbockheim ist groß, offenbar nicht nur mit Modeste richtig gelegen zu haben, sondern auch mit der Rückholaktion von Simon Zoller und der Verpflichtung von Philipp Hosiner, der sich gegen Bedburg zweimal in die Torschützenliste eintrug. „Es spricht für unsere Qualität im Kader, dass wenn wir wechseln, es genau so weitergeht oder sogar noch einmal einen Schub gibt, wenn es mal nicht so läuft“, freute sich auch Innenverteidiger Dominique Heintz.

Spielervergleich: So schlägt sich der FC-Angriff bislang

Jetzt muss es nur in der Liga auch so weitergehen wie bisher. Die Länderspielpause will Stöger nutzen, um einige taktischen Dinge zu verfeinern. Das einzige Problem: Neben Hosiner und Finne fehlte Modeste im Test am Dienstag aus privaten Gründen. Er wird am Mittwoch am Geißbockheim zurückerwartet. Zoller (muskuläre Probleme) und Osako (Reha nach Knieverletzung) hingegen brauchen noch ein, zwei Tage länger. Es könnte die Chance für Bard Finne sein, sich bei Stöger nachhaltig in Erinnerung zu rufen.


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