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Stöger vs. Hasenhüttl: "Peter ist mehr der Schmähbruder"

Das Duell 1. FC Köln gegen den FC Ingolstadt ist auch das Duell der Trainer Peter Stöger gegen Ralph Hasenhüttl. Österreicher gegen Österreicher, zwei ehemaligen Mitspieler, die gemeinsam sechs Titel feierten, stehen sich nach über 20 Jahren nun in Deutschlands Bundesliga gegenüber. Der GEISSBLOG.KOELN sprach mit einem Landsmann, der beide Trainer gut kennt.

Köln – Die Vorgeschichte zum Spiel am Freitagabend hat viele Facetten. Da ist zunächst die gemeinsame Vergangenheit als Spieler. Stöger und Hasenhüttl spielten zwischen 1989 und 1994 fünf Jahre gemeinsam bei Austria Wien. In dieser Zeit holten sie drei Meistertitel und drei Pokalsiege. Eine Zeit, die die späteren Trainer prägen sollte.

Während Hasenhüttl dann über den 1. FC Köln (43 Pflichtspiele, drei Tore) den Weg nach Deutschland suchte, dort seinen Trainerschein machte und über Unterhaching und Aalen nach Ingolstadt gelangte, arbeitete sich Stöger in Österreich hoch. Beide nahmen den Weg über kleinere Klubs aus den unteren Ligen und sind nun in der höchsten Spielklasse angekommen.

Pacult war Stögers erster FC-Gegner

Der Mann, gegen den Stöger sein erstes Pflichtspiel als Effzeh-Coach absolvierte, ist Peter Pacult. Der Wiener traf am 1. Spieltag der Saison 2013/14 mit Dynamo Dresden auf Stögers Kölner und rang dem späteren Aufsteiger ein 1:1 ab. Pacult kennt beide Trainerkollegen schon seit Jahren. Mit dem GEISSBLOG.KOELN sprach er über die Unterschiede.

GBK: Herr Pacult, wie würden Sie den größten Unterschied zwischen Peter Stöger und Ralph Hasenhüttl beschreiben?
PETER PACULT: „Peter ist mehr der Schmähbruder. Ralph ist mehr der ruhigere Typ. Aber beide sind auf ihre Art sehr angenehm und machen großartige Arbeit bei Ihren Vereinen.“

Weiterlesen: „Köln hat mit ihm einen super Los gezogen – und er mit Köln auch“

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