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Bundesliga in den USA floppt – auch die Effzeh-Spiele

Die Bundesliga erobert die USA. Das zumindest wünscht sich die Deutsche Fußball-Liga. Seit dieser Saison strahlt der US-Sender Fox Sports die deutschen Spiele in Nordamerika aus. Potentielle Reichweite: 90 Millionen TV-Haushalte in den Staaten. Die Realität hingegen ist enttäuschend.

Laut „worldsoccertalk.com“ sahen die Spiele der ersten fünf Runden der Bundesliga in den USA im Schnitt gerade einmal 43.000 Zuschauer. Absoluter Tiefpunkt: Das Spiel Bayer Leverkusen gegen Darmstadt 98 schauten sich gerade einmal 1000 Fußball-Fans an. Bislang knackte keine einzige Partie die Schallmauer von 100.000 Zuschauern. Das bisherige Top-Spiel war das 3:2 des HSV gegen den VfB Stuttgart mit 90.000 Zuschauern.

Top-Wert Effzeh: 14.000 Zuschauer

Und auch der 1. FC Köln schnitt bislang nicht gerade überragend ab. Das 1:1 gegen Wolfsburg wollten sich gerade einmal 6000 Zuschauer antun. Gegen Frankfurt schauten wenigsten 14.000 zu und bekamen dafür wenigsten acht Tore geboten. Wenngleich die FC-Fans unter ihnen wohl eher mit Grausen abgeschaltet haben dürften.

Der Hauptgrund für den bisherigen Flop der Bundesliga in den USA liegt in der Übermacht der englischen Premier League auf dem Konkurrenzsender NBCSN. Der Top-Wert des Spiels HSV gegen den VfB kam nur deswegen zustande, weil parallel kein Premier-League-Spiel übertragen wurde. Zum Vergleich: den ersten Spieltag der Premier League sahen in den USA 4,2 Millionen Zuschauer.

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