Peter Stöger und Ralph Hasenhüttl.

Stöger vs. Hasenhüttl: "Peter ist mehr der Schmähbruder"

Sie haben gegen Peter Stöger in der Zweiten Liga gespielt. Wie bewerten Sie seinen Erfolg in Köln?
Er macht das ganz souverän mit dem FC. Peter hat weit unten angefangen mit seiner Trainer-Karriere. Er hat sich über Jahre hochgearbeitet und dann den Coup mit der Austria gelandet, trotz der Übermacht von Red Bull. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass Peter nach diesem Super-Jahr bei der Austria zu einem anderen Klub in die deutsche Zweite Liga wechseln würde als Köln. Der 1. FC Köln ist eine Nummer, zu der man sehr gerne geht.

Ein super Los gezogen

Was macht Stöger aus?

Er ist ein sehr akribischer Arbeiter, ein ruhiger Typ, der aber sehr kumpelhaft sein kann. Mit dieser besonderen Art hat er seine Mannschaft sehr, sehr gut im Griff. Das sieht man. Köln hat mit ihm einen super Los gezogen – und er mit Köln auch.

Peter Pacult.
Peter Pacult.

Im Vergleich dazu – wie tickt Ralph Hasenhüttl?
Bei Ralph war für mich von Anfang an klar, dass er seinen Weg in Deutschland machen würde. Mit den Mitteln, die er in Unterhaching und in Aalen vorgefunden hat, hat er dort ganz hervorragende Arbeit gemacht. Das war schon sehr gut. Seine Mannschaften macht stark, dass sie aus einer starken Defensive heraus nach vorne spielen.

Ralph bleibt bescheiden

Das war bei Peter Stöger bislang auch so.
Das stimmt. Aber bei Ralph scheint mir das noch ausgeprägter. Er wird immer aus einer defensiven Grundordnung heraus spielen und hinten dicht machen. Seine Mannschaften haben immer sehr wenige Gegentor kassiert. Das war das Geheimnis seines Erfolgs in Aalen, und das Geheimnis des Aufstiegs mit Ingolstadt. Er bleibt bescheiden in seiner Spielweise und seiner Linie treu. Deswegen ist der FCI auch so gut in die neue Saison gestartet.

Weiterlesen: “Peter kann jetzt den Weg gehen, den er auch in seiner aktiven Zeit bei der Austria erlebt hat”

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