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Stöger rätselt noch: Nimmt er Maroh mit oder nicht?

Zwei Monate hat Dominic Maroh gefehlt. Jetzt ist der Innenverteidiger des 1. FC Köln wieder fit und schon für das Spiel bei Eintracht Frankfurt eine Option für den Kader. Doch Peter Stöger lässt sich die Personalie noch offen. Denn nach dem Spiel bei den Hessen steht die erste Englische Woche der Saison an.

Köln – Es war ein Loblied, das der Trainer des Effzeh auf die medizinische Abteilung der Geissböcke anstimmte. „Die bringen uns die Jungs immer sehr, sehr fit zurück, sodass wir sie schon in der nächsten Woche einsetzen könnten. Es ist beeindruckend, wie die Spieler aus der Reha kommen“, sagte Stöger.

Dominic Maroh, Yuya Osako und Simon Zoller sind zurück im Training. Während Osako und Zoller wohl sicher wieder im Kader stehen werden für das Spiel am Samstag in der Commerzbank Arena, steht hinter Maroh noch ein Fragezeichen. „Theoretisch könnte es sein“, sagte Stöger. „Aber ich weiß nicht, ob es zwingend nötig ist, ihn reinzujagen, wenn danach die Englische Woche ansteht.“

Bei uns ist niemand gesetzt

Auf das Spiel in Frankfurt folgt am 19. September das Derby daheim gegen Mönchengladbach, bevor es im Drei-Tages-Rhythmus erst nach Berlin geht (22. September) und anschließend daheim der FC Ingolstadt zum ersten Freitagabend-Spiel der Saison zu Gast sein wird (25. September).

Stöger betonte, dass Maroh zudem nicht automatisch wieder gesetzt wäre, sobald er eine Option für die Startelf sei. „Bei uns ist niemand gesetzt“, sagte der Österreicher. „Wir wissen, was die Jungs in der Vergangenheit geleistet haben. Aber jeder weiß, dass im Profigeschäft niemanden interessiert, was vor drei Wochen war.“

Im Umkehrschluss könnte dies aber auch für Marohs ersten Konkurrenten Frederik Sörensen gelten. Der Däne hat sich schnell an die Bundesliga gewöhnt und in den ersten drei Partien durch gute Leistungen zum erfolgreichen Saisonstart beigetragen. Die Rückkehr Marohs ändert aber auch für ihn die Situation. Der Konkurrenzkampf, den Stöger auf fast allen anderen Positionen hat, beginnt nun auch endlich in der Innenverteidigung.

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