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Tsunami-Warnung: Wann trifft er den FC, Herr Wehrle?

Die Planung für die nächste Saison laufen ja auch bereits…
Natürlich. Wir haben schon jetzt das Budget für 2016/17 festgelegt, weil ja schon jetzt Spieler gesichtet werden für die kommende Spielzeit.

Wird Jörg Schmadtke dann mehr Geld zu Verfügung haben als dieses Jahr?
Ja, weil unser Umsatz steigt.

Ab der Saison 2017/18 wird sich der Umsatz dann noch einmal deutlich steigern. Es wird einen neuen TV-Vertrag für die Bundesliga geben. Worauf hoffen Sie?
Ich vertraue der DFL, dass wir beim nächsten TV-Vertrag eine ordentliche Summe erreichen werden. Das wird schwieriger als in England, weil wir in Deutschland nicht wie in England einen Bieterwettbewerb im Pay-TV haben und auch die Pay-TV-Kultur in England eine ganz andere ist als hier in Deutschland. Aber eine Steigerungsrate werden wir trotzdem sehen.

Stimmen Sie mit Ihrem Kollegen Christian Heidel aus Mainz überein, dass die Premier League in zwei, drei Jahren kollabieren wird?
Ich glaube, das zu sagen ist noch zu früh. Aber was spannend wird, ist zu sehen: Was passiert mit diesen riesengroßen Kadern in England? Bei dem Gehaltsvolumen kassieren ja teilweise auch die Spieler 18, 19, 20 vier Millionen Euro als Grundgehalt. An wen wollen die Klubs diese Spieler denn noch verkaufen außerhalb Englands? Das bedeutet, auf die englischen Vereine kommen riesige Abfindungen zu. Wenn dieser Regelkreis mal über ein paar Jahre läuft, dann sind die Gelder nicht mehr sinnvoll investiert.

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