,

Ballbesitz? "Das gelingt selbst Arsenal zuhause nicht"

Der FC Arsenal kann wohl ohne zu zögern als internationale Spitzenmannschaft bezeichnet werden. Die Gunners spielen seit Jahren in der Premier League um den Titel mit (wenngleich erfolglos), haben zuletzt zweimal in Folge den FA-Cup gewonnen und standen in den vergangenen neun Jahren immer mindestens im Achtelfinale der Champions League. Nun spielten sie zuhause gegen den FC Bayern – und kamen auf gerade einmal 26,8 Prozent Ballbesitz.

London/Köln – Dass Ballbesitz nicht alles ist, demonstrierten die Kanoniere gegen die Passmaschinerie von Pep Guardiola allerdings eindrucksvoll. Sie überließen dem FC Bayern das Spiel, machten hinten die Schotten dicht und nach vorne ging im Höchsttempo die Post ab. Es wäre zu viel verlangt vom 1. FC Köln, die Leistung des FC Arsenal zu kopieren. Die Kölner haben keinen Aaron Ramsey, keinen Alexis Sanchez, keinen Mesut Özil und keinen Olivier Giroud in ihren Reihen.

Doch eine erleichterte Erkenntnis zog Peter Stöger doch aus dem 2:0-Sieg der Mannschaft von Arsene Wenger: „Dass es selbst dem FC Arsenal im eigenen Stadion nicht gelingt, mehr als 30 Prozent Ballbesitz zu haben. Und das als Titelaspirant in der Liga, die die meiste Kohle hat. Das ist einigermaßen beruhigend.“

Und auch mit Blick auf das letzte Bundesliga-Spiel dürfte dem Trainer der Geissböcke nicht bange werden. Werder Bremen kam im eigenen Stadion auf lächerliche 20 Prozent Ballbesitz, war also – in einfachster Form umrechnet – in 90 Minuten gerade einmal 18 Minuten am Ball. 72 Minuten verteidigten die Bremer tapfer, verloren zwar trotzdem mit 0:1. Für einige Mannschaften aber ist ein solches Duell schon ganz anders ausgegangen, schönen Gruß nach Dortmund und Wolfsburg.

Weiterlesen: „Drehen wir mal nicht durch…!“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar