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Warum der 1. FC Köln nicht wie Hermann Maier ist

Einer der Lieblingssätze von Peter Stöger lautet: „Manchmal weißt du, was der Gegner vor hat – du kannst es aber trotzdem nicht verhindern.“ Es könnte sein, dass es dem 1. FC Köln am Samstag beim FC Bayern genau so geht. Es könnte aber auch sein, dass die Geissböcke noch nicht einmal wissen, wie ihnen geschieht. Das will der FC-Coach unbedingt verhindern.

Köln – Peter Stöger weiß genau, wie es in der Ski-Szene aussieht. Den schweren Unfall inklusive Kreuzbandriss seiner Landsfrau Anna Fenninger hat er mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Den Weltcup-Auftakt am Samstag in Sölden hat er auf dem Schirm. Gedanken um den Ausgang des Riesenslaloms der Damen wird er sich aber nicht machen. Denn parallel zur Siegerehrung wird um 15.30 Uhr in der Allianz Arena der Effzeh beim FC Bayern antreten.

Eine „Schablone“ gibt es nicht

Ein Spiel, zu dem Stöger eine Analogie zum Ski-Weltcup einfällt. „Es haben sich schon viele angeschaut, wie Hermann Maier die Kurven gefahren ist. Aber es gibt schon Gründe, warum nur er das so gemacht hat.“ Der Hintergedanke: Der FC Arsenal mag am Dienstagabend gegen den Seriensieger der Bundesliga (neun Spiele, neun Siege) mit 2:0 gewonnen haben. „Eine Schablone“ biete dieses Spiel für den Effzeh aber nicht.

Abgesehen vom Offensichtlichen – Arsenal, die internationale Top-Mannschaft, Köln, der im zweiten Bundesliga-Jahr befindliche Emporkömmling – hätte es für die Gunners ganz anders ausgehen können, hätten die Bayern ihre frühen Chancen in der Partie genutzt. Dann hätte Arsenal das gleiche Schicksal ereilen können wir viele anderen Mannschaften zuvor. „Wolfsburg hat es phasenweise richtig gut gemacht und trotzdem fünf Stück bekommen“, sagt Stöger am Donnerstag auf der Pressekonferenz und betont, wie unwahrscheinlich es sein dürfte für die Kölner, etwas Zählbares aus München zu entführen. Aber: „Bei günstigem Spielverlauf und einer sehr guten Leistung können wir Überraschung machen.“

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