Im Training ballerten die FC-Profis munter drauf los.

"Ein Jahr auf Probe!" Aber Hosiner will in Köln bleiben

Geduld ist im Normalfall nicht die größte Stärke eines Fußballers. Zumindest dann nicht, wenn es darum geht, zu spielen. Auf der Bank sitzen will niemand. Bei Philipp Hosiner lag der Fall bislang etwas anders. Doch nun, da der Saisonstart hinter dem Österreicher liegt, kehrt auch beim Stürmer des 1. FC Köln die Ungeduld langsam zurück. Er will spielen. Er will zeigen, wozu er fähig ist. Auch, weil er seine Zukunft in Köln sieht.

Köln – Philipp Hosiner ist wieder ein normaler Fußball-Profi. Nach seinem Nierentumor zu Jahresbeginn stand er beim Effzeh in dieser Saison bislang immer im Kader. In die Anfangsformation hat er es noch nicht geschafft. Drei Kurzeinsätze gegen Hamburg, Frankfurt und Berlin stehen auf dem Konto – genauso wie sein erstes Bundesliga-Tor gegen den HSV.

Wir wissen alle, wozu Philipp fähig ist

„Das war ein einmaliges Erlebnis“, sagt der Mittelstürmer im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN über sein Debüt in Deutschland inklusive Tor direkt vor der Südkurve. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich es geschafft habe. Es ist noch nicht lange her, da war der Gedanke daran eigentlich außer Reichweite. Aber ich habe hart dafür gearbeitet.“

Einmalig soll das Torschießen für den Effzeh freilich nicht bleiben. Schließlich ist es das, was er am besten kann: 281 Pflichtspiele als Profi hat er bislang absolviert, 125 Tore erzielt. Hosiner trifft im Schnitt fast jedes zweite Spiel. „Es ist toll, dass er wieder auf dem Platz steht“, sagte kürzlich Peter Pacult dem GBK. Hosiners Landsmann war selbst einst einer der großen Stürmer seines Landes (237 Tore in 511 Spielen). „Wir wissen ja alle von seiner Zeit bei der Austria, wozu Philipp fähig ist. Und wenn einer diese Qualität wieder wecken kann, dann ist es Peter Stöger.“

Weiterlesen: „Ich bin besser drauf als damals“

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