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Fokus auf 96: Was ist bei Hannover schief gelaufen?

Der nächste Gegner des 1. FC Köln gibt Rätsel auf. Trotz eines Lizenzspieler-Etats von fast 40 Millionen Euro hat sich Hannover 96 in den letzten Jahren immer weiter in Richtung Tabellenkeller entwickelt. Nichts ist mehr übrig vom Erfolg aus der Zeit, als Jörg Schmadtke noch Manager der 96er war. Am Sonntag, da sind sich die Experten einig, kommt ein Abstiegskandidat ins RheinEnergieStadion. Und trotzdem gilt: Aufgepasst, Effzeh!

Hannover/Köln – Als der heutige Kölner Sportchef im Sommer 2009 nach Hannover wechselte, begann die erfolgreichste Phase der Niedersachen in ihrer jüngeren Vereinsgeschichte. Nach einem Jahr Aufbauarbeit führten Schmadtke und der damalige Trainer Mirko Slomka die 96er auf Rang vier und ins internationale Geschäft. Ein Jahr lang konnten die Hannoveraner den Erfolg bestätigen (Rang sieben).

Doch dann ging es dahin. Mit dem Konflikt zwischen Schmadtke und Slomka begann das Schiff von Präsident Martin Kind zu schlingern. Rang neun war die Folge, ebenso wie der Abschied Schmadtke im Sommer 2013. Rang zehn und 13 folgten – nun steht 96 nach acht Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Unter Schmadtke hat man eine Entwicklung gesehen. Danach ging es bergab“, sagte TV-Experte Thomas Berthold am Sonntag im „Doppelpass“ auf „Sport1“.

Zu Gast war am Sonntag auch der neue Geschäftsführer Martin Bader, der seit dem 1. Oktober das Zepter schwingt und noch gar nicht richtig angekommen ist in der Landeshauptstadt Niedersachsens. Den Vertrag seines Trainers beispielsweise, so Bader, habe er sich bislang noch nicht einmal angeschaut. Seine erste Pflicht sieht er zunächst einmal darin, einen Sportdirektor zu finden, mit dem er die notwendigen Transfers im Winter angehen will. Denn diese werden nötig sein, da sind sich alle einig.

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