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Jakobs scoutet Sisto – Schmadtke in Chile

Beim 1. FC Köln laufen längst die Planungen für die kommende Saison. FC-Sportdirektor Jörg Jakobs ist ständig unterwegs, um sich potentielle Kandidaten für einen Transfer im Winter oder im Sommer anzuschauen. Nun war er in Dänemark und besah sich einen U21-Nationalspieler des FC Midtjylland. Jörg Schmadtke fliegt dagegen nach Chile.

Köln – Schon die dänische Zeitung „Tipsbladet“ hatte kürzlich berichtet, dass über 30 Vereine aus Europa einen gewissen Pione Sisto beobachten würden. Darunter auch der Effzeh: Wie der „kicker“ nun berichtet, weilte Jakobs beim Europa-League-Spiel des FC Midtjylland beim FC Brügge im Stadion und besah sich den 20-Jährigen genauer.

U21-Mitspieler von Frederik Sörensen

Sisto ist ein dänisches Nachwuchstalent, das über die offensiven Flügel kommt. Der 1,71 Meter große Rechtsfuß gilt als schussstarker und schneller Spieler. „Sisto ist ein Außenbahnspieler, der seit eineinhalb Jahren in unterschiedlichen Kanälen gehandelt wird“, zitiert das Fachmagazin den Kölner Sportdirektor. Jakobs hatte Sisto bereits bei der U21-EM gesehen und könnte sich bei FC-Innenverteidiger Frederik Sörensen noch ein paar Informationen einholen, da beide zusammen bei der dänischen U21 gespielt haben.

Allerdings ist fraglich, ob der FC einen Transfer des Talents stemmen könnte. Dessen Vertrag läuft noch bis 2018, Midtjylland soll bereits ein Angebot von fünf Millionen Euro aus der Premier League von West Ham abgelehnt haben.

Schmadtke fliegt nach Chile

Jakobs Vorgesetzter und Vertrauter, FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke, wird derweil diese Woche nicht am Geißbockheim zu sehen sein. Der Sportchef weilt in den kommenden Tagen in Chile. Dort findet die U17-Weltmeisterschaft statt, bei der die Auswahl des DFB mit einem 4:1-Sieg über Australien ins Turnier gestartet ist. Bei der deutschen Mannschaft mit dabei: Salih Özcan, den Peter Stöger zuletzt in den Länderspiel-Pausen mit den Profis hatte trainieren lassen. Schmadtke dagegen wird weniger den eigenen Nachwuchs, als andere Talente beobachten. Schließlich spielt dort die nächste Generation vor.

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