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Joachim Löw kritisiert Hector, den Effzeh und Stöger

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erläuterte Löw, was er mit dem fehlenden Impuls über Außen meinte. „Uns fehlt die Variante, dass wir außen durchbrechen. Wir spielen zu früh in die Mitte. Ich kann das den Außenverteidigern aber nicht zum Vorwurf machen, weil sie es von den Vereinen nicht kennen. Da fehlt die Schulung.“ Eine deutliche Kritik, die sich nicht nur persönlich gegen Jonas Hector und Matthias Ginter richtete, die tatsächlich nicht ihre besten Tage gehabt hatten, sondern auch gegen den 1. FC Köln und Borussia Dortmund.

Man darf gespannt sein, wie Peter Stöger und Thomas Tuchel auf diese deutlichen Worte reagieren werden. Schließlich haben beide einen großen Anteil daran, dass Hector und Ginter sich überhaupt erst über die Bundesliga für die Nationalmannschaft empfohlen haben – auf eben jenen Positionen der Außenverteidiger. Ginter, erst in dieser Saison auf diese Position gewechselt, hat in sechs Partien hinten rechts bereits sechs Tore des BVB vorbereitet. Hector demonstrierte erst im September – im Nationaldress gegen Polen (zwei Vorlagen) und Schottland -, wozu er auch offensiv fähig ist.

Am Sonntagabend war für Löw aber offenbar klar: Hector und Ginter sollten Beispiel dafür sein, was mit Blick auf die EM 2016 noch fehlt. Der Bundestrainer kündigte überdies an, im November bei den Härtetests gegen Frankreich und die Niederlande auf Spieler zu setzen, die zuletzt weniger gespielt hatten. Man darf gespannt sein, ob Hector dann dabei sein wird. Er verpasste als einziger Nationalspieler in diesem Kalenderjahr noch keine einzige Minute im DFB-Trikot. Das könnte sich nach dieser Kritik nun ändern.

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5 Kommentare
  1. Wolfgang Kaiser says:

    Was will denn dieser Perückenträger was können die Aussenverteidiger dafür wenn ein H. Reuß
    zahlreiche Möglichkeiten kläglich versiebt ? Der Bundestrainer soll sich mal hinterfragen warum
    er einen ,bei Wolfsburg ,versagenden Schürle bringt . Das Fazit Löw hat keinen Plan .

  2. BROSTEWITZ says:

    …das ist einfach nur unverschämt vom löw ! dieses schwache spiel an den beiden, noch neuen und relativ unerfahrenen, aussenverteidigern fest zu machen ist ja der hohn ! statt sich die arrivierten und chancentod spieler vorzunehmen ! und was wird den in der nati trainiert ? für die taktik ist doch der trainer verantwortlich ! er gibt doch vor wie und was die spieler spielen sollen ! er sollte auch mal lieber sich selbst hinterfragen ob seine spielphilosophie zum erfolg führt !? denn nur z.b. wenn die beiden bis zur grundlinie durchgehen und dann flanken – ja was ist dann – da fehlt in der mitte der kopfballstarke mittelstürmer – löws philosophie !

  3. Klaus says:

    Es ist mal wieder typisch H.Löw.Er soll sich mal fragen was die Deutsche Mannschaft überhaupt spielt.Liegt es nicht am Trainer wie die Spieler sich verhalten.Bei soviel guten Einzelspieler ist es schon seltsam das es keiner schafft in den Strafraum vorzudringen.Stattdessen wird wie im Handball immer schön um den Strafraum gespielt.Das hat mit Fußball nichts zu tun.Kritik an einzelnen Spielern zu üben finde ich bei einem Mannschaftssport absolut unterste Schublade.Wenn Spieler so schlecht sind tausche ich sie aus.Aber es ist in der Nationalmannschaft schon immer so das Spieler die in ihrem Verein nur Mist spielen oder keine Spielpraxis haben bei H.Löw eingesetzt werden.Aber schwamm drüber gewonnen Quali geschaft.

  4. Brauner says:

    Der FC und der BVB sind oder sollen die schuldigen sein.Das ist nur lächelich wenn man anschaut das ein Stürmer bei gefühlten 1000 Torschüssen der ganzen Mannschaft in Halbzeit Eins dann erst in der 68.Minute seinen ersten Torschuß hat.Schürrle raus Kruse rein und Hector und Ginther machen ein unauffälliges Spiel da es dann zur Halbzeit bestimmt schon 5-0 für das Deutsche Team steht.
    Also Vorsicht Jogi,auch du machst Fehler und das Reihenweise !!!!!!!!!

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