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Pokal-Traum adé! Köln wird in Bremen zum Patient

Raus ohne Applaus: Der 1. FC Köln scheidet nach einer schwachen Vorstellung beim SV Werder Bremen aus dem DFB-Pokal aus. Das 0:1 (0:1) im Weser-Stadion bedeutete das Ende aller Pokal-Illusionen. Ein ernüchterndes Spiel, das ausgerechnet Anthony Ujah mit seinem Treffer gegen die Geissböcke zum einem Total-Flop machte.

Bremen – Es war ein Abend zum Vergessen für die Kölner. Noch bevor das Spiel begonnen hatte, hatte der FC schon den ersten Verlust hinnehmen müssen. Pawel Olkowski musste kurzfristig mit muskulären Problemen passen. Kazuki Nagasawa kam so zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz in dieser Saison. Doch damit nicht genug: Keine 15 Minuten waren gespielt, da musste Simon Zoller verletzt vom Feld – auch er wegen einer Muskelverletzung. Zwei neue Patienten an einem Abend – für den FC lief von vorne bis hinten einfach alles schief.

Sörensen lässt sich von Ujah vernaschen

So, wie auch den größten Teil der ersten Halbzeit. Die Kölner kamen nicht recht ins Spiel. Obwohl Bremen kein aggressives Pressing spielte, fand der Effzeh keinen rechten Zugang im Spielaufbau. Und hinten machten sie reihenweise Fehler, ließen die Räume zwischen den Reihen zu groß, wodurch die Werderaner immer wieder einfach zwischen die Kölner Verteidigungslinien kommen konnten.

Die Folge waren gute Tormöglichkeiten, die in der Führung durch Anthony Ujah nach 23 Minuten gipfelte. Nach einem Kölner Ballverlust im Mittelfeld konnte Fin Bartels über die linke Kölner Abwehrseite den Ball flach in den Sechzehner zu Ujah spielen. Der vernaschte Frederik Sörensen mit einer simplen Körpertäuschung und verwandelte gegen den chancenlosen Timo Horn ins lange Eck.

Horn rettet gegen Ujah

Ein klassischer Fall von „ausgerechnet“: Ujah, der ehemalige Kölner, der von den FC-Fans Pfiffe kassierte, diese aber mit dem sportlichen Dolchstoß beantwortete. Er hätte sogar noch vor der Halbzeit für die Vorentscheidung sorgen können. Doch bei seiner zweiten Großchance konnte Timo Horn den Winkel noch rechtzeitig verkürzen und parieren.

Weiterlesen: „Beschissen! Mehr gibt es nicht zu sagen.“

1 Antwort
  1. BROSTEWITZ
    BROSTEWITZ says:

    …der unterschied zur vorsaison ? da haben wir zwar auch keine oder wenig tore geschossen aber da stand die abwehr und es ging zu null aus ! angeblich haben wir jetzt mehr möglichkeiten nach vorn aber das sieht man fast gar nicht oder sehr selten ! es kann doch kein mittel sein immer nur hohe lange bälle nach vorn auf tony – und dann ? wenn er keinen zweiten stürmer neben sich hat was will er dann anfangen mit diesen bällen ? und seit dem der löw kritik an jonas geübt hat spielt er auch weit unter form ! momentan sieht es gar nicht gut aus dazu noch die verletzten…..

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