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Rekordjahr! Effzeh macht 5,5 Millionen Euro Gewinn

Die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres hätte sogar noch deutlich besser ausfallen können. Der 1. FC Köln nutzte den positiven Verlauf des Jahres aber dazu, alte Rechnung zu begleichen und die Bücher von den letzten Altlasten zu bereinigen. So wurde Franz-Josef Wernze endgültig ausbezahlt. Von dessen Beteiligung an Ex-Spieler Pedro Geromel ist nun nichts mehr übrig. Insgesamt 1,1 Mio. Euro zahlte der Klub an den Investor.

Keine Tricks mehr – Sondereffekte mindern Gewinn

Darüber hinaus vollzog der Effzeh einen wichtigen Schritt, um alte Fehler künftig zu vermeiden. Die bisherigen 100-prozentigen Tochtergesellschaften, die 1. FC Köln Marketing & Vertriebs GmbH und die 1. FC Köln Gaststätten GmbH, gingen in der Muttergesellschaft, der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA, auf. Wurden früher Rechte und Einlagen hin und her geschoben und so Lücken gestopft, hat der Klub unter Wehrle diesem Treiben ein Ende bereitet. Anstatt dreier Bilanzen gibt es nur noch eine, die der KGaA, in der alle Posten enthalten sind.

Da auch diese Verschmelzung mehrere Hundertausend Euro kostete und der Klub noch weitere Sondereffekte in Kauf nehmen musste (u.a. Strafen des DFB und unplanmäßige Investitionen in die Infrastruktur am Geißbockheim), fiel der Gewinn um 2,1 Mio. Euro niedriger aus. Diesen Betrag hinzugerechnet, hätte der Effzeh also eigentlich sogar über 7,5 Mio. Euro Gewinn machen können.

Transfereinnahmen für Wimmer und Ujah zählen noch nicht

„Damit ist unsere Historie wieder rein“, freute sich Wehrle, der mit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Meilenstein mit dem Klub erreicht hat. Für das kommende Jahr kündigte er bereits an, dass diese Zahlen erneut übertroffen werden könnten. Das liegt vor allem an den Verkäufen von Anthony Ujah und Kevin Wimmer, deren Einnahmen erst im Geschäftsjahr 2015/16 zur bilanziellen Geltung kommen werden. „Wir rechnen mit noch besseren Zahlen, obwohl wir noch einmal mehr in Spieler investiert haben.“

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