"Werden auch nächste Saison tolle Transfers machen"

Jörg Schmadtke will in den nächsten zwei oder drei Jahren den Lizenzspieler-Etat des 1. FC Köln von zuletzt 25 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro anheben. Für Trainer Peter Stöger ist das nicht nur ein gutes Zeichen für die Stabilität des Klubs. Der Österreicher verspricht sich davon auch eine spürbare Hilfe seiner Arbeit – weil er sich sicher ist: „Die Leute bei uns im Klub gehen nicht leichtsinnig mit der Kohle um.“

Köln – Immer wieder hat Peter Stöger in den vergangenen Wochen erklärt, wie zufrieden er mit der Transferpolitik von Sport-Chef Jörg Schmadtke ist. Zusammen mit Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle hätte die Klub-Führung in diesem Sommer das Maximum für den Effzeh rausgeholt. Und Stöger ist sich sicher: „Wir haben diese Saison tolle Transfers gemacht – und das wird auch nächste Saison so sein.“

Wer mehr Geld hat, braucht weniger Phantasie

Wohl dem, der so überzeugt von der Arbeit seiner Vorgesetzten sein kann. Das muss er aber auch. Ansonsten hätte der 49-Jährige wohl ein paar mehr Sorgenfalten auf der Stirn. Denn aktuell ist noch nicht absehbar, wie schwer es für Klubs wie Köln werden wird, im Winter und vor allem ab der kommenden Saison Spieler zu bekommen, die auch für englische Klubs interessant wären.

Jüngst wurde bekannt, dass der Effzeh ein Auge auf Linksverteidiger Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen geworfen hat. Der 21-Jährige steht ebenfalls auf den Scouting-Zetteln des FC Liverpool. Rein finanziell hätte Köln da keine Chance. Schmadtke, Stöger und Wehrle hoffen dagegen, dass die Klubs mit dem großen Geld auch größere Fehler machen. Nach dem Motto: Wer mehr Geld hat, braucht weniger Phantasie. Und wer weniger Phantasie hat, übersieht schneller das eine oder andere Schnäppchen am Markt.

Weiterlesen: „Man kann mit sehr viel Geld auch sehr viel falsch machen“

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