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Rückkehrer Clemens in der doppelten Warteschleife

Wenn Christian Clemens am Samstag ins RheinEnergieStadion zurückkehrt, wird er wohl zunächst auf der Bank sitzen. Der Flügelflitzer, der einst beim 1. FC Köln groß raus kam und dann zum FC Schalke 04 wechselte, ist nach einer Fußverletzung noch nicht wieder bei 100 Prozent. Beim 1. FSV Mainz 05 scheint er aber zu alter Stärke zurückzufinden. Doch seine Zukunft ist noch offen.

Köln/Mainz – Gerade einmal 28 Pflichtspiele in eineinhalb Jahren: Das war es nicht, was sich Clemens von seinem Wechsel aus Köln in den Ruhrpott erhofft hatte. Als Shootingstar hatte er Köln verlassen, als oft verletzter Pechvogel verließ er im Januar 2015 Schalke. In Mainz stand er in dieser Saison sieben Spiele hintereinander in der Startelf, traf ein Mal und legte drei Tore auf. Der alte Clemens schien wieder da zu sein – der schnelle, dynamische Clemens, der er in Köln einst gewesen war.

Dann verletzte er sich, kehrte erst Anfang dieser Woche ins Mannschaftstraining zurück. Eine Sehnenentzündung hatte den 24-Jährigen außer Gefecht gesetzt und wird ihn den Startelf-Platz gegen seinen Ex-Klub kosten. „Was ihm noch fehlt, sind Rhythmus und Wettkampfpraxis“, sagte Trainer Martin Schmidt.

Kuriose Situation zwischen Mainz und Schalke

Doch Clemens ist auf einem guten Wege, sich in der Bundesliga zu etablieren. Die Frage bleibt: Bei welchem Klub geht seine Entwicklung weiter? Der Blondschopf ist bis Ende der Saison von Schalke an den FSV ausgeliehen. Mainz hat dem Vernehmen nach eine Kaufoption. Diese zu ziehen wäre Aufgabe von Christian Heidel. Der allerdings soll Gerüchten zufolge in der kommenden Saison Horst Heldt beim FC Schalke 04 als Sportchef beerben. Eine kuriose Situation, in der noch nicht klar ist, wie es weitergehen wird. Clemens muss sich also in Mainz gleich doppelt gedulden: am Samstag in Köln auf der Bank und in Mainz wegen seiner Zukunft.

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