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"Eierkopp"-Post vom DFB: Schmadtke bleibt gelassen

Droht Jörg Schmadtke eine Strafe für die „Eierkopp“-Affäre? Der Deutsche Fußball-Bund hat den Sportchef des 1. FC Köln zu einer Stellungnahme aufgefordert. Der 51-Jährige bleibt gelassen. Beim DFB will man herausfinden, ob der Begriff überhaupt strafwürdig ist.

Köln – Ist „Eierkopp“ eine Beschimpfung oder nicht? Diese dringende Rechtsfrage wird dank des DFB nun geklärt. Die Ermittler in Frankfurt haben ihre Arbeit aufgenommen und Post ans Geißbockheim verschickt.

Schmadtke muss bis Montag reagieren

„Ich habe eine Aufforderung zur Stellungnahme erhalten“, sagte Schmadtke dem GEISSBLOG.KOELN. „Ich habe bis nächsten Montag Zeit, darauf zu reagieren.“ Bis dahin will er sich überlegen, wie er seine Sichtweise in Worte packt, die er bereits nach dem Spiel gegen Werder Bremen zum Ausdruck gebracht hatte. Nämlich, dass „Eierkopp“ für ihn keine Beleidigung sei.

Das hatte Schiedsrichter Guido Winkmann freilich anders gesehen. Und auch der DFB dürfte zu einer anderen Bewertung kommen, schon alleine, um seine Schiedsrichter künftig davor zu schützen, noch häufiger mit Begriffen tituliert zu werden, die an der Schwelle zur Beleidigung stehen.

Urteil noch vor Weihnachten?

Eine Geldstrafe gilt als wahrscheinlich. Dennoch bleibt Schmadtke in der „Causa Eierkopp“ gelassen. „Es ist ein schwebendes Verfahren, warten wir es also einfach ab“, so der Manager. Ob noch vor Weihnachten mit einem Urteil zu rechnen ist, ist offen.

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