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Schmadtke über Elfer-Töter Horn: "Das war ja einfach"


Timo Horn gehört nicht erst seit vergangenen Samstag zu den besten Torhütern der Bundesliga. Doch beim 1:1 gegen den SV Werder Bremen konnte der 22-Jährige einmal mehr das Beste aus sich herausholen und seinem 1. FC Köln einen Punkt sichern. Neben diversen Paraden fischte er auch den Elfmeter von Anthony Ujah aus dem Eck und bestätigte damit seine überragende Quote im Duell vom „Punkt“. Für FC-Sportchef Jörg Schmadtke kein Wunder – zumal der Keeper es „einfach“ hatte am Samstag.

Bremen/Köln – Kaum hatte Horn den Strafstoß Ujahs mit der linken Hand gehalten, ließ die Deutsche Fußball-Liga via Twitter verlauten: Horn hat wettbewerbsübergreifend nun acht von 22 Strafstößen abgewehrt. Das heißt: In 36 Prozent aller Fälle blieb Horn bislang Sieger. Nicht einmal zwei Drittel der Strafstöße fanden den Weg am 1,92 Meter großen Torwart vorbei ins Netz. Eine fast schon sensationelle Quote.

Entsprechend groß war der Jubel bei seinen Mitspielern nach seiner Parade, zumal Horn seinem ehemaligen Mitspieler Ujah ein Schnippchen geschlagen und die Schwalbe des Nigerianers mit sportlicher Qualität beantwortet hatte. Auf der Bank der Kölner sorgte die Szene zwar für Erleichterung. Das Zutrauen in die Kölner Nummer eins war aber bereits gegeben. „Er ist ein überragender Torhüter“, lobte Manager Jörg Schmadtke, schob aber hinterher: „Heute hat er gewusst, wo der hinschießt. Das war ja einfach.“

Horn spekuliert mit Ujahs „Sahne-Ecke“

Das gestand anschließend sogar der Gelobte ein. „Es war auf jeden Fall besser, dass Tony geschossen hat, als ein anderer Bremer“, sagte Horn. „Natürlich kenne ich ihn aus den letzten Jahren ganz gut. Er hat oft im Training in die Schieber-Ecke (mit dem rechten Fuß in die vom Schützen aus gesehen rechte Ecke, Anm. d. Red.) geschossen. Und auf diese Ecke habe ich spekuliert. Dass er dann tatsächlich in seine Sahne-Ecke geschossen hat, dazu gehört natürlich auch ein bisschen Glück.“

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