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TV-Gelder: Das Buhlen um Geld und um Traditionsklubs

Der 1. FC Köln wird in dieser Saison wohl nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Allerdings werden die Geissböcke trotz 24 Punkten in der Hinrunde und neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz den Abstiegskampf sehr genau verfolgen. Denn abgesehen davon, dass der Effzeh weiter erstklassig spielen möchte, könnte sich finanziell Entscheidendes im Bundesliga-Keller tun.

Köln – Mit 1899 Hoffenheim, Hannover 96 und Werder Bremen liegen gleich drei Vereine auf den Abstiegsrängen, die in der Fünfjahreswertung, die über die Verteilung der Fernsehgelder entscheidet, vor dem 1. FC Köln liegen. Auch der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt auf den Rängen 15 und 14 kämpfen um den Klassenerhalt und würden im Falle eines Abstiegs in der Fünfjahreswertung hinter die Geissböcke zurückfallen.

Werden wohl Plätze gut machen können

Alexander Wehrle.

Alexander Wehrle. (Foto: GBK)

Bekanntlich befindet sich der 1. FC Köln im Kampf um die Platzierungen in dieser TV-Gelder-Tabelle in Wartestellung. Alexander Wehrle erklärte bereits im Herbst bei der Vorstellung der aktuellen Geschäftszahlen: „Wenn wir es schaffen, in den kommenden Jahren weiter Bundesliga zu spielen, werden wir wohl sicher in der Tabelle Plätze gut machen können.“

Den Klassenerhalt in den kommenden drei Jahren immer vorausgesetzt, fallen in dieser Zeit jene Spielzeiten des FC nacheinander aus der Wertung, die der Klub gerne auch aus dem Gedächtnis löschen würde: die Abstiegssaison 2011/12 sowie die beiden Jahre in der Zweiten Liga (12/13 und 13/14). Stück für Stück könnte sich Köln so also in der Finanztabelle der Bundesliga nach oben arbeiten. Wohl wissend, dass jeder Sprung auf einen höheren Rang über eine Million Euro Mehreinnahmen bringen würde.

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